
Meinung
Oliver Ehrle meint: In den meisten Comic-Jump’n’Runs folgt man vorgegebenen Pfaden von A nach B: Da freue ich mich über ein Abenteuer, das mich in frei begehbare Welten entlässt, in denen ich mein Köpfchen anstrengen muss. Selbst erfahrene Zocker werden bei einigen Aufgaben ins Schwitzen kommen, schließlich gilt es, zahlreiche Details zu beachten – da kann man schon mal ein Element übersehen, zumal pinselbare Bereiche nur auf geringe Entfernung zu erspähen sind. Trotzdem ist das Abenteuer nicht zu kompliziert für kleine Spieler, da die verfügbaren Manöver überschaubar sind: Man muss nur die Umgebung genau untersuchen und den Pinsel überlegt einsetzen! Die Steuerung wirkt jederzeit intuitiv, auch wenn sich die Kamera nicht immer in die optimale Position bringen lässt. Schließlich kann man weit abseits der Missionspfade kraxeln und sogar Geheimgänge hinter den Kulissen finden: Da landet man in allerlei verwegenen Winkeln. Mit den vielen versteckten Gags, vergessen geglaubten Figuren und frechen Sprüchen nimmt sich Disney diesmal auch selbst auf die Schippe: Das gefällt mir wesentlich besser als der übliche Entenhausen-Smalltalk.










