Donkey Kong Country Returns – im Klassik-Test (Wii)

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Screenshot von Donkey Kong Country Returns
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Seite 3

Den vielleicht größten Schutz vor Frust hält ein etwas deplatziert wirkendes Schwein in Form klassischer Checkpoints für Euch bereit, von dem es in jedem Abschnitt mindestens einen gibt. Zusätzlich bietet es Euch den Super-Assistenten an, den Nintendo-Fans bereits aus New Super Mario Bros. Wii kennen: Scheitert Ihr mehrmals im Verlauf eines Levels, dürft Ihr einem weißen Gorilla dabei zusehen, wie der Abschnitt zu spielen ist. Weil Ihr in diesem Fall keinen der ergatterten Bonusgegenstände behalten dürft, steigt Ihr auf Wunsch jederzeit ins aktuelle Level ein und bringt es selbst zu Ende. Leider verrät der bleiche Affe nicht, wo sich clever verborgene Geheimnisse, Puzzleteile und lukrative Bonus­räume befinden.

Auch der Zweispieler-Modus ist frustschonend gestaltet: Ungeübte Spieler wählen Leichtgewicht Diddy Kong, der sich bei besonders knackigen Passagen auf Donkeys Rücken tragen lassen darf. Verschwindet zudem einer der beiden Affen aus dem Bildschirm, weil sie zu weit voneinander entfernt sind, stirbt der Außenstehende nicht wie in New Super Mario Bros. Wii, sondern wird binnen Sekunden zurück zum Kameraden teleportiert.

Trotz all der Hilfestellungen, die Euch Donkey Kong Country Returns an die Hand gibt, sowie einer hervorragenden Lernkurve ist das Spiel kein Spaziergang. Wirken anfängliche Levels mangels Zeitlimit noch vergleichsweise harmlos, legt die Hüpferei spätestens in der vierten Welt mehrere Schippen Anspruch drauf und macht mit knifflig zu besiegenden Feinden und harschen Hochgeschwindigkeitspassagen inklusive Shoot’em-Up-Anleihen das Überleben schwer.

Neben den spielerischen Qualitäten bietet Donkeys Rückkehr auch eine Menge für Augen und Ohren. Weil die Levels nicht aus vorgerenderten und somit statischen Grafiken bestehen, bieten sich den Entwicklern famose neue Möglichkeiten der Insze­nierung. Permanent kracht es um Euch herum, Levelbauteile stürzen zusammen und Fässer katapultieren Euch in die Bildtiefe. Untermalt wird die knackscharfe Grafik durch altbekannte Melodien, die erneut sofort ins Ohr gehen – traumhaft!

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