Dragon Quest Builders 2 – im Test (PS4 / Switch)

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Neu ist vor allem die zentrale Insel, die nur Euch gehört: Alle Fortschritte in den anderen Gebieten nehmt Ihr dorthin mit und so wird aus einem öden Eiland langsam, aber sicher ein blühendes Paradies.

Auch die NPCs sind ein ganzes Stück hilfreicher, einige Aufgaben werden von ihnen automatisch übernommen. Legt ihnen einen Bauplan und die nötigen Rohstoffe vor und sie machen sich flugs ans Werk. Auch im Kampf agieren sie nun viel gewitzter: Gilt es, Eure Siedlung vor Angreifern zu verteidigen, sind sie nun eine echte Hilfe – zumindest, wenn Ihr ihnen ordentliche Waffen in die Hand drückt. Da direkte Kämpfe schon im Erstling nicht gerade ein Highlight waren, begleitet Euch jetzt Malroth auf Euren Ausflügen. Der ist kein großer Erbauer, aber wenn es darum geht, bissige Gegner niederzuknüppeln, macht ihm so schnell keiner etwas vor.

Viele der anstrengenderen Aspekte wurden entschärft: Rohstoffe sind nun zahlreicher vorhanden, auch Euer Baugebiet ist weniger begrenzt. Dafür nimmt Euch das Spiel aber etwas mehr an die Hand – ständig hat jemand eine Quest für Euch, Ziele werden direkt auf der Karte markiert und ein knuffiger Hund hilft bei der Suche nach wichtigen Gegenständen. Waffen und Hämmer sind nicht mehr so empfindlich, das Inventarsystem ist flexibler und komfortabler und immer wieder schaltet Ihr Warp-Punkte frei, mit denen Ihr frei durch die Gegend hopst. Zudem ist das Spiel einiges geschwätziger geworden: Der erhöhte Rollenspiel- und Story-Anteil bringt mehr und vor allem längere Dialoge mit sich. Die sind oft ausschweifend: Gerade in den ersten Spielstunden braucht Ihr einiges an Geduld, wenn ein NPC mal wieder eine ziemlich simple Quest in viel zu viele Textkästen verpackt – die mögen noch so charmant geschrieben sein, aber manchmal ist weniger eben doch mehr.

Auch der soziale Ansatz ist stärker als im Vorgänger vertreten. Gleich zu Spielbeginn wird eine Foto-Pinnwand freigeschaltet: Macht nett arrangierte Fotos von Euch und Eurer Spielwelt, bearbeitet sie mit ein paar Instagram-artigen Filtern und teilt sie mit Euren Mitmenschen. Nach etwa einem Viertel der Spielzeit dürft Ihr auch ein Portal errichten, mit dem andere Spieler Eure Haupt­insel erreichen oder Ihr das Eiland der anderen besucht. Hier kann dann auch gemeinsam gebaut und gewerkelt werden. Allerdings nur dort – die Story-Insel mit ihren Missionen absolviert Ihr weiterhin als Solist.

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Bort1978
8. Januar 2023 16:00

Dank PS+ Extra habe ich das Spiel für meinen Sohn entdeckt und ihm auf der PS4 installiert. Mein kleiner Minecraft-Baumeister ist total begeistert vom Spiel und will gar nicht aufhören. Sehr schön. 😊

Lando
16. September 2019 14:48

Habe ich auf der PS4 platiniert. Tolles Spiel.

Anonymous
Anonymous
16. September 2019 13:53

Das Spiel gefällt mir besser als der Vorgänger, obwohl ich mich in diesen Teil schon fast zu sehr an die Hand genommen fühle.