Dynasty Warriors 3 – im Klassik-Test (PS2)

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Koei holt zum Doppelschlag aus: Wie bei Kessen 2 (getestet in MAN!AC 4/2002) geht Ihr auch bei Dynasty Warriors 3 im feudalen China Euren Offizierspflichten nach. Während ersteres allerdings mehr strategisch ausgerichtet ist, stürzt Ihr Euch diesmal mitten in die Schlacht und reibt die Feindeshorden mit Schwert, Axt, Pfeil und Bogen (wichtig zur Eliminierung von Heckenschützen) oder anderem asiatischen Kampfgerät auf.

Rund 20 Szenarien – von dicht bewachsenen Wäldern über enge Bergpässe bis zu nächtlichen Fort-Erstürmungen – warten auf tapfere Krieger, allerdings spielt Ihr je nach Charakter nur eine Handvoll davon pro Kampagne: Drei Parteien sind am Krieg beteiligt und stellen insgesamt über 40 einsatzwillige Helden zur Verfügung – die meisten davon müsst Ihr erst freispielen. Wer sich abseits vom geschichtsträchtigen Storymodus vergnügen will, wählt ein einzelnes Schlacht­feld oder begibt sich auf Rekord­jagd: Entweder sollt Ihr 100 Feinde im Eiltempo metzeln oder so viele wie möglich ins Jenseits schicken, bevor Ihr selbst ins Gras beißt. Alternativ schnappt Ihr Euch einen Kumpel und wütet im Splitscreen mit- oder gegeneinander.

Habt Ihr Euren Kämpfer ausgewählt, Ausrüstung und Waffe inspiziert (bessere Alter­nativen sind bei erfolgreichen Feld­zü­gen zu ergattern) und Eure Body­guards eingewiesen, geht es auf in die Schlacht: Auf einer Karte seht Ihr die feindlichen Armeen als rote Punkte eingezeichnet. In der Regel sollt Ihr deren Oberbefehlshaber unschädlich machen, um den Sieg davon zu tragen. Der Weg dorthin ist mit zahllosen Fußsoldaten gepflastert, die Ihr durch geübten Waffeneinsatz zerkleinert. Je mehr Feinde Ihr erledigt, desto schneller füllt sich Eure ‘Musou’-Anzeige: Ist diese voll, löst Ihr auf Knopfdruck einen besonders wuchtigen Angriff aus. Zwi­schen­­durch laufen Euch Offiziere über den Weg, die Ihr nur im Zweikampf besiegen könnt – klappt das, sinkt die Moral des Feindes. Hat Euer Krieger genug Erfahrung gesammelt, dürft Ihr sogar vom Feind zurückgelassene Pferde und selbst Elefanten satteln und so für noch mehr Unheil sorgen.

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