Dysmantle – im Test (PS5)

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Die wohl bekanntesten Entwickler aus Finnland dürften die Returnal-Macher Housemarque sein. Aber es gibt noch ein anderes Studio, das fast ähnlich lange fleißig vor sich hin werkelt: 10tons existiert seit 2003 und hat seitdem sogar eine eigene Technik-Engine aus dem Boden gestampft, mit der zuletzt vor allem flotte Baller-Häppchen wie etwa Tesla Force entstanden. Nebenbei wurde aber seit Längerem am nun fertigen Dysmantle geschraubt, das man guten Gewissens als ­Opus magnum des kleinen Teams bezeichnen kann: Denn den Umfang des Action-Rollenspiel mit ”groß” zu beschreiben, ist beinahe noch untertrieben.

Als scheinbar letzter Mensch verlasst Ihr Euren Bunker und erkundet eine ausgesprochen weiträumige offene Welt, in der die Postapokalypse erstaunlich bunt ausgefallen ist. Anfangs nur mit einem Brecheisen ausgerüs­tet, setzt Ihr Euch gegen ­mutierte Feinde zur Wehr und zerkloppt auch sonst alles, was es zu finden gibt – wortwörtlich, denn kaum ein Gegenstand kann nicht früher oder später demoliert werden. So füllt Ihr auch Euren Rucksack mit Ressourcen, die zum Craften von allerlei Waffen und Hilfsmitteln benötigt werden – Einflüsse von Minecraft bis zu State of ­Decay sind in den Basistätigkeiten wie auch Nebenaktivitäten (jagen, fischen, farmen, Rätsel­gruften bewältigen, Storyschnipsel aufspüren) zu spüren. Auch ein paar kluge Aspekte wie der Zwang zur passenden Kleidung für extreme Klima­bedingungen sind mit an Bord. Erfreulicherweise fügt sich das alles angenehm schlüssig zusammen und ist technisch zwar nicht gerade spektakulär, aber sauber in Szene gesetzt.

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