Eagle One: Harrier Attack – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Oliver Ehrle meint: Hobby-Piloten sind begeistert: Eagle One Harrier Attack ist mit seinen zahlreichen Zwischensequenzen und FMV-Schnipseln grandios aufgemacht und entpuppt sich unter der Luxushülle als solide Action-Simulation mit schlau arrangierten Missionen. Statt einer festgelegten Route zu folgen, kundschaftet Ihr das Zielgebiet via Radar aus und überlegt Euch eine passende Angriffsstrategie. Eure streng begrenzten Munitionsvorräte müsst Ihr dabei immer einplanen, vor allem die acht Luft/Boden-Raketen sind schnell verballert. Leider trüben ein paar unlogische Spielelemente Eure Ballerfreude: So trefft Ihr zum Beispiel feindliche Flieger mit dem MG leichter als mit einer Sidewinder-Rakete! Bleibt Ihr auf der Stelle stehen, kreisen die gegnerischen Apache-Hubschrauber oft außerhalb der Reichweite, statt gemeinsam anzugreifen. Die Steuer­ung ist obendrein zu sensibel für den trägen Harrier-Jet: Selbst Profis aktivieren zur Sicher­heit lieber den Überrollschutz. Dafür erwarten Euch mächtige Schlachtfelder mit massig herumwuselnden Jeeps und Panzern: So detailreich wie die Ace Combat 3-Optik ist Eagle One Harrier Attack nicht, dafür ist hier mehr taktische Eigenleistung gefragt.

Pompös aufgemachter Action-Flugsimulator mit  taktischen Missionen, aber zu sensibler Steuerung.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound
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