Earth Defense Force: Iron Rain – im Test (PS4)

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Schon wieder ein neues EDF? Stimmt, erst im Dezember erschien Teil 5 (73% in M! 02/19). Doch Iron Rain soll auch andere Spieler als bisher anlocken, darum hat sich hinter den Kulissen und im Detail einiges getan. Nicht wie gewohnt Sandlot ist für die Entwicklung zuständig, sondern Yuke’s (vor allem bekannt für die WWE 2K-Spiele). Ihnen wurde explizit das Ziel vorgegeben, das neue Earth ­Defense Force mehr auf westliche Spielegeschmäcker auszurichten. Das merken auch Nicht-Experten der Reihe schon im ersten Einsatz: Zwar ist die Thematik (Menscheit gegen Monster-Insekten und andere Invasoren) immer noch ­skurril, die Inszenierung aber spürbar ”ernster”, was etwa die Dialoge der Soldaten untereinander angeht oder auch die Optik betrifft. Grelle Farbgebungen kommen nun seltener vor, dafür umso mehr erdige oder graue Töne, sowohl was die Umgebung als auch was die Feinde betrifft. Die wirken teils gruseliger (weil echter) und sehen etwas detaillierter aus als bislang. Auch die Bildrate bleibt eine Spur stabiler und ­Tearing ist weitgehend abwesend. Im Gegenzug wuseln aber auch nicht mehr ganz so viele Feinde durch die ­Gegend.

Zudem haben Eure Wummen nicht mehr so viel Durchschlagskraft, Gefechte fallen damit fordernder aus. Weiter sammelt Ihr keine neue Waffen auf dem Schlachtfeld, sondern bekommt sie nur nach Missionsende und müsst sie dann von gefundenen Kristallen kaufen. Auch das Aufbessern der Lebensergie und der Einsatz von Extra-Attacken ­kosten nun virtuelles Geld. Damit und durch ein paar weitere Detail­änderungen verliert Iron Rain plangemäß ein Stück weit den japanischen Charme der Serie – spielspaßfördernd ist das allerdings nicht.

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