Empire of the Ants – im Test (PS5)

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Seite 2

Den Löwenanteil der Kampagnenmissionen nehmen allerdings Echtzeit-Schlachten ein. Darin wird 103.683 zum Kommandanten von bis zu sieben Legionen und erteilt diesen aus Third-Person-Perspektive im Kampf gegen andere Ameisenvölker und Insekten Anweisungen. Anfangs befehligt Ihr zunächst nur die drei Grundameisen-Typen (Arbeiterinnen, Soldaten, Schützen), später kommen noch verschiedene Spezialeinheiten wie aus der Luft angreifende Hornissen, Schleimspuren hinterlassende ­Schnecken oder Riesenkäfer hinzu, die wie ein Carry-All aus ”Dune 2” agieren und Bodentruppen zügig über die Karte transportieren. Basenbau ist ebenfalls implementiert, allerdings weit weniger komplex als bei der Konkurrenz. So könnt Ihr an vorgegebenen Nistplätzen bestimmte Upgrades in Auftrag geben, die dann unter anderem einen Schutzwall um Euer Nest wachsen lassen, die Holz- und Pilzproduktion steigern oder Buffs ermöglichen. Habt Ihr beispielsweise den 40 Holzeinheiten kostenden ”Veteran-Kartografen” freigeschaltet, seht Ihr auf der Karte auf einen Blick, ob Regio­nen von Euch kontrolliert, umkämpft oder vom Feind besetzt sind. Andere Verbesserungen müssen hingegen jeweils manuell im Kampf aktiviert werden. Hierzu zählen unter anderem ”Wutpheromone”, die den Schadens-Output für 30 Sekunden lang um 30 Prozent steigern oder ”Schützende Sporen”, die bei einer ausgewählten Legion für einen temporären Schutzschild sorgen.

Kommt es zum Duell zwischen Euren und gegnerischen Einheiten, greift zudem ein leicht verständliches Schere-Stein-Papier-Prinzip: Soldaten schlagen Arbeiterinnen, Letztere machen kurzen Prozess mit Schützen, während diese wiederum im ­Vorteil gegen Soldaten sind. Direkten Einfluss auf die Kämpfe haben darüber hinaus Temperatur, Feuchtigkeit und Lichtverhältnisse. Auf sehr heißen Karten erhöht sich zum Beispiel der Schaden und das Tempo von Legionen spürbar, während eine dunkle Umgebung die Ressourcenproduktion in der Basis und durch Sammlereinheiten um 25 Prozent reduziert. Regen, Hagel oder Schnee spielen indes keine Rolle.

Als zweischneidiges Schwert entpuppt sich das Interface: Einerseits ist die Idee, das Upgrade-Menü direkt in den Boden eines jeden Nests zu integrieren, sowohl optisch als auch spielerisch genial umgesetzt. Andererseits stört es bei vielen Schlachten, dass man für jedes Upgrade zurück zum entsprechenden Nest krabbeln muss und die Verbesserungen nicht einfach von überall in Auftrag geben kann.

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Max Snake
20. Februar 2025 18:20

Unverbrauchte Setting.

Lincoln_Hawk
20. Februar 2025 17:17

Gefällt mir richtig gut

Eydrian
20. Februar 2025 16:51

Das hab ich hier schon seit einiger Zeit physich rumliegen und freue mich schon drauf, wenn es dann soweit ist. Der Test (inklusive fairer Bewertung) ist doch relativ umfangreich für so ein „Nischenprodukt“ und macht Lust auf das Game. 👍🏼