Enclave – im Klassik-Test (Xbox)

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Meinung & Wertung

Colin Gäbel meint: Schade drum, aber bei Enclave werde ich den Eindruck nicht los, dass die Entwickler die meiste Zeit mit der Präsentation verbracht und dem eigentlichen Spielinhalt kaum Aufmerksamkeit geschenkt haben. Die Verpackung ist den Skan­dinaviern nämlich gelungen: Eine nette Hinter­grund­geschichte, optisch ein­drucksvoll wie abwechslungsreich texturierte Levels (bei meist stabiler Bildrate) und eine stimmige Soundkulisse hinterlassen zunächst einen recht guten Ein­druck. Leider verbirgt sich hinter der ordentlichen Aufmachung aber nur ein mäßiges Spiel: Das unausgegorene Nah­kampfsystem lässt taktische Ma­növer kaum zu. Rechtzeitiges Ausweichen und Zuschlagen genügt meist zum Sieg – sofern Euch die gegnerische Übermacht (wenn­gleich von niederer KI geplagt) oder die ungünstige Kamera­führung nicht einen Strich durch die Rechnung machen. Gerade in den oft viel zu engen Innenlevels habt Ihr ständig mit Übersichtsproblemen zu kämpfen, was die eh schon hektischen Klop­pereien zur Glückssache verkommen lässt. Ebenfalls ärgerlich: Auf Le­velkarten zur besseren Orientierung haben die Entwickler ganz verzichtet.

Atmosphärisches Fantasy-Gemetzel, das arg unter chaotischen Nahkämpfen und Übersichtsproblemen leidet.

Singleplayer61
Multiplayer
Grafik
Sound
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3 Kommentare
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Daddler
18. Juni 2021 17:10

Habe damals am PC viel Spaß damit gehabt.

Heisenberg
18. Juni 2021 15:16

Ach Star breeze?
Hiermit Sporen verdient. Und danach kamen nur Tophits.
Riddick, Syndicate, Brothers.

Max Snake
18. Juni 2021 15:09

Das erstes Spiel von Starbreeze Studio war auch nicht begeistert.