EOE: Eve of Extinction – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Colin Gäbel meint: Schade um den netten Ansatz: Die Idee mit den auflevelbaren Waffen ist durchaus motivierend, auch kloppt es sich mit den einzelnen Klingen recht unterschiedlich. Fintenreiches Taktieren ist in den abwechslungsarmen Dauerprügeleien aber kaum nötig, meist gereichen die immer gleichen Angriffsvarianten zum Sieg. Cooles Actionflair kommt dabai aber so gut wie nie auf, woran vorrangig die Soundkulisse schuld ist: Keine brachialen Schlagsamples, keine treibende Hinter­grundmusik – in dieser Hinsicht ist Eve of Extinction ungefähr so spektakulär wie ein Bud-Spencer-Streifen in der Stummfilmvorführung. Besonders nervig ist die Kameraführung: Ständig müsst Ihr nachjus­tieren, die eh schon hakeligen Hüpfpartien mutieren so zur Geduldsprobe.

Eintöniges Fließbandgeprügel mit kleinen Rätseleien, undynamischer Soundkulisse und unübersichtlicher Kamera.

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