Etrange Overlord – im Test (PS5)

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Screenshot von Etrange Overlord
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Eine kleine, gemeine Hof­intrige kostet Étrange von Rosenburg den adeligen Kopf. Danach führt ihr Weg dank fragwürdiger Jenseits-Bürokratie direkt vom Fallbeil in die ­Hölle. Doch dort hat man mit allem, aber nicht mit Étrange gerechnet: Weder von Schuld noch Zweifeln belastet, können ihr die Dämonen kaum etwas anhaben. Und dank einer stabilen Ausbildung in den dunklen Künsten macht sich die edle Dame direkt daran, sich zunächst einmal Tee und Süßigkeiten zu organisieren. Die Kontrolle über die Unterwelt steht als Nächstes auf ihrer Agenda. Dabei hilft eine stetig wachsende Schar von Unterstützern: Neben Dienstmädchen Sweetia und ­Katze Cat-Smìth machen schon bald zahlreiche Dämonen in Étranges kleiner Truppe mit – nicht nur im Kampf, sondern auch hinter den Kulissen. Schnell erobert Ihr Euch so eine fahrbare Basis mit Küche, Händler, Schmied und mehr.

Im Gefecht geht es direkt zur Sache: Auf Knopfdruck schlagt Ihr zu, feuert Projektile, löst Specials und andere nützliche Aktionen aus. Bis zu vier Figuren nehmt Ihr mit ins nur auf den ersten Blick simple Action-Geplänkel. Die Hauerei mag schnell verstanden sein, aber das ”Lane”-System bringt Abwechslung und Komplexität ins Spiel. Dabei handelt es sich um eine Art magischer Förderbänder, die Power-ups, Special Moves, Gegenstände wie Bomben und einiges mehr über die Schlachtfelder kreisen lassen. Nur wenn Ihr die sinnvoll nutzt, kommt Ihr in den zwar meist kurzen, aber zunehmend knackiger werdenden Gefechten voran.

Dazwischen erkundet Ihr die Weltkarte, sammelt Rohstoffe und folgt auch ein paar optionalen Story­kapiteln. Denn alles, was Ihr tut, steigert Étranges persönliches Wohlbefinden – und das ist es ja, worauf es in der Hölle letzten Endes ankommt.

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