F1 Career Challenge – im Klassik-Test (Xbox)

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Statt der obligatorischen F1-Neuauflage statten EA ihre Rennserie nun mit einem Karriere-Modus aus, dessen Augenmerk auf den exakten Fahrerdaten und Teamstärken der Jahre 1999-2002 liegt.

Ihr beginnt Eure Formel-1-Laufbahn anno ‘99 als unbeschriebenes Blatt. Vier Jahre bleiben Euch, um den Weltmeistertitel zu erringen – doch bis dahin ist es ein steiniger Weg. Zunächst wählt Ihr ein niederklassiges Rennteam, das Euch erst einmal zum Fahrertraining schickt: Neben Brems- und Kurventechniken sollte der Boxenstopp intensiv geübt werden. Nach erhaltener ­Lizenz tretet Ihr mit passendem Setup (Lenkung, Abtrieb und Getriebe) zu den ersten Rennen an. Allerdings solltet Ihr die Teamvorgaben nicht vernachlässigen: Anfangs wird zwar nicht mehr als Platz 17 verlangt, aber dank lahmem Wagen will die Platzierung schwer erkämpft sein. Erfolge wirken sich (neben Punkten) auch auf Euren Ruf aus – andere Teams machen Euch Angebote, zu ihnen (und natürlich zu einem schnelleren Wagen) zu wechseln.

Nach jedem Rennen winken Spielpunkte, die für Motorverbesserungen, stärkere Bremsen, Traktionskontrolle, Abendrennen oder gar Boxenluder ausgegeben werden können. Zwischendurch fordert das Team auch mal Testfahrten, um die Rennflunder weiter zu optimieren.

Ringt Ihr in der Anfangszeit noch um die letzten Plätze, steigert Ihr Eure Leistungen dank verbessertem Boliden und längerer Fahrpraxis kontinuierlich. Exakte Streckenkenntnis ist schließlich Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Position im Mittelfeld zu erringen – denn die CPU-Gegner schenken Euch nichts. Auch praktisch: Sichtbarer Windschatten des Vordermanns erleichtert das Überholen – saugt Euch an und zieht vorbei.

Der Kampf um Zehntel-Sekunden wird allerdings durch Regen erschwert, der den Rennzirkus in eine Rutschpartie verwandelt. Gerade dann rauschen Eure Gegner gerne mal von der Strecke oder rammen Mitbuhler vom Asphalt. Reger Boxenfunk hält Euch über das Geschehen immer auf dem Laufenden, informiert über anstehende Stopps und spornt Euch auch gerne mal an.

Xboxler müssen im Gegensatz zu PS2-Jüngern auf Lack-Spiegelungen verzichten, erfreuen sich dafür an flüssigerer Grafik, die allerdings des Öfteren zum ‘Nachziehen’ neigt.

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