F1 World Grand Prix – im Klassik-Test (DC)

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Meinung & Wertung

Stephan Freundorfer meint: Der erste Eindruck täuscht gewaltig bei Video Systems F1-Titel. Lässt man sich auf den Anfangsrunden im lizenzierten Boliden noch durch die hübsche Grafik blenden, macht sich auf Dauer Ernüchterung breit. Eine ganze Latte an Designmängeln trübt die Freude am Fah­ren elementar. Bei einem Regenrennen z.B. sieht man vor Gischt kaum mehr die Hand vor Augen. Gleichzeitig geht die Grafik zum Teil erheblich und unverständlicherweise kräftig in die Knie. Doch damit nicht genug: Die Gegner, die sonst auf hohem Schwierig­keits­niveau ihrem Namen alle Ehre machen, mutieren plötzlich zu einer Horde Sonntagsfahrer, die in Schrittgeschwindigkeit um die Kurven dümpeln. Viele gute Ansätze werden durch ihre ungeschickte Ausführung im Keim erstickt. So nutzt Eure Crew die Zeitstrafe zum Reifenwechsel, Telemetrie und Tuning­optionen sind unattraktiv wie unverständlich in Szene gesetzt, und ein schwer beschädigter Reifen eiert selbst bei 250 Sachen noch munter vor sich hin. Übrig bleibt eine, im Anfängermodus angenehm leichte, als Profi mit schwe­ren Gegner herausfordernde Simulation, die aber wegen der vielen Ecken und Kanten einen faden Nachgeschmack hinterlässt.

Optisch gelungene Formel-1-Simulation: Technische Schwächen und viele kleine Design-Fehler schränken Fahrfreude und Dauermotivation allerdings ein.

Singleplayer72
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