Fable Heroes – im Test (360)

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Es ist ein Ritual, aber haben wir es deshalb liebgewonnen? Zum bereits dritten Mal soll ein Downloadspiel-Vorbote auf ein kommendes Fable (diesmal das Kinect-Debüt The Journey) Appetit machen, was jedoch (erneut) nicht so recht klappen will. Kurioserweise verzichtet Fable Heroes dabei auf die Bewegungssteuerung, hier wird ganz traditionell mit dem Joypad gespielt: Ihr schlüpft in die Rolle von Stoffpüppchen, die durch acht von der Serie inspirierte Umgebungen marschieren und alles verkloppen, was sich ihnen in den Weg stellt. Besonders spannend oder gar originell fällt das nicht aus: Die Pfade durch die knallbunten Welten sind extrem linear, alle paar Meter taucht eine Gegnerwelle auf, die Ihr durch stetes Knöpfchenhämmern weghaut. Zwar gibt es neben der Standardattacke eine stärkere Variante, doch diese benötigt eine viel zu lange Ausführungszeit, um praktischen Nutzen zu haben. Erledigte Feinde hinterlassen Münzen, die Ihr natürlich sammeln sollt und später per Transfer Eurem The Journey-Helden zur Verfügung stellt. Am Ende des Levels wartet eine Abzweigung, die zu verschiedenen Minispielen führt, sei es ein schlichter Endboss oder Wettrennen, bei denen Ihr durch – Überraschung – Knöpfchenhämmern Gas gebt. Danach geht es auf ein Spielbrett, wo Ihr würfelt, wie viele Felder Ihr vorrückt und dann Eure Fähigkeiten aufrüstet: Zufall ist hier Trumpf, ein Weiterentwickeln von Teilaspekten kaum planbar. Weil Ihr stets zu viert unterwegs seid (zur Not springen KI-Puppen ein), ist für Chaos und Kameradschaft gleichermaßen gesorgt. Mehr als schnödes Mittelmaß springt bei Fable Heroes dennoch nicht heraus.

Knallbuntes und geradliniges Hack’n’Slay, dem es an Tiefgang und Abwechslung mangelt.

Singleplayer5
Multiplayer
Grafik
Sound
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