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| Spiel: | Fairune Collection |
| Publisher: | Flyhigh Works |
| Developer: | Skipmore |
| Genre: | Action-Rollenspiel |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | Switch |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 8 / 2018 |
Ein früher Geheimtipp im Switch-Portfolio war das rasante Actionspiel Kamiko vom winzigen Indie-Studio Skipmore. Mancher Kritiker warf dem Spiel vor, seinen Grafikstil bei Hyper Light Drifter abgeschaut zu haben. Das ist freilich Mumpitz, entwickelte Skipmore den charakteristischen Look doch schon 2013 beim Mobile-Spiel Fairune – das ist nun inklusive Sequel, einem kleinen, aber feinen Vorläufer und einem überraschenden Bonus für die Switch zu haben. Mit einer rothaarigen Heldin erforscht Ihr aus der Vogelperspektive verschachtelte Karten – zwei im Erstling und acht im Nachfolger. Gelöst werden clevere Schalter-, Schiebe- und Suchpuzzles, aber auch jede Menge Gegner stellen sich Euch in den Weg. Hier kommt der RPG-Aspekt zum Tragen: Anstatt wie bei Kamiko direkt draufzuknüppeln, lauft Ihr in die Gegner hinein – das erinnert an frühe Ys-Abenteuer. Entscheidend ist allein Euer Level: Ist der niedriger, verliert Ihr Lebensenergie und gewinnt Erfahrungspunkte. Ist er höher, erlegt Ihr den Gegner sofort, bekommt aber keine Erfahrung. Dazu findet Ihr Gegenstände und Tools, die beim Weiterkommen helfen – die Fairune-Spiele wirken wie extrem kondensierte Interpretationen früher Zelda-Episoden. Überraschend sind die gewählten Bildformate: Der erste Teil spielt in einem kleinen Fenster mit dem Seitenverhältnis 1:1, daneben werden stets Karte und Inventar eingeblendet. Auch der zweite Teil wird in einem Fenster dargestellt, das füllt aber immerhin schon fast den ganzen Bildschirm aus. Die Origins-Episode ist wieder klein und quadratisch, umfasst aber auch nur 12 Bildschirme und ist innerhalb von Minuten gelöst.








