FIFA 99 – im Klassik-Test (PS)

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Schnürt die Kickstiefel, legt die Schienbeinschoner an und übt Euch im Bundes­liga-Talk: „Ja gut, ich sach mal…“ Bereits zum dritten Mal ­innerhalb von zwölf Monaten läuft die Mutter aller Fußball-Si­mulationen im Stadion ein. Statt auf die WM legt FIFA 99 seinen Schwer­punkt auf den Ver­eins­fußball. Zwölf (meist europäische) Ligen sind komplett vertreten, dazu kommen 50 Teams aus den restlichen Ländern Europas. Ver­vollständigt wird das Kontingent durch 42 National­mannschaften, die wie alle Teams mit den Kadern der aktuellen Sai­son aus­gestattet wurden.

Statt die WM spielt Ihr diesmal drei Europapokal-Wettbewerbe, eine natio­nale Meisterschaft oder die „Euro­päische Dream-Liga“, einen Vorboten der geplanten Europaliga. Oder Ihr bastelt Euch selbst einen Pokal- bzw. Liga­wettbewerb nach Maß.

Neu ist der „Golden Goal“-Modus: Hier gewinnt das Spiel, wer in einem Match als erster eine vorher definierte Zahl von Toren erzielt. FIFA-Neulinge sollten zu Be­ginn das Trainingsgelände aufsuchen.

Habt Ihr Euch für Team und Modus entschieden, lauft Ihr in einem von 19 Original-Stadien aufs Feld und macht Euch mit der Steu­e­rung vertraut. Erstmals wurde bei FIFA eine halbautomatische Torwart-Kontrolle eingeführt. Per Knopfdruck weist Ihr Euren Goalie an, aus dem Tor zu laufen oder den Ball in die Hand zu nehmen.

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Abhängig vom gewählten Schwierig­keitsgrad entwickeln sich unterschied­liche Spielverläufe. Während Ihr als „Amateur“ Euren Gegenspielern problemlos davonlauft und mit simplem „Kick’n’Rush“ punktet, werden Eure Angreifer auf höheren Spielstufen hautnah gedeckt, lange Bälle in die Spitze kommen postwendend zurück. Zum Glück sprinten Eure Mitspieler selbständig die Linie entlang, mit einem Paß in den freien Raum setzt Ihr sie gekonnt in Szene. Die folgende Flanke versucht Ihr mit Kopfball, Volleyschuß oder Fall­rückzieher im gegnerischen Kasten unterzubringen.

Für Dribbel-Fans hält FIFA 99 mit Sprints, einfachen und doppelten Übersteigern sowie weiteren Täu­schungs­manövern genügend Bewe­gungs-Möglichkeiten bereit. Solche Kabinettstückchen werden fast alle mit Zwei-Tasten-Kombinationen ausgeführt, durch Einbeziehen der L- und R-Tasten bleiben Euch Verren­kun­gen erspart. Neu: Bei Brustannahmen und Grätschen bestimmt Ihr die Richtung und leitet den Ball direkt zum Mitspieler weiter. Versagen alle legalen Tricks, sucht Ihr bewußt Körperkontakt zum Gegen­spieler – und laßt Euch fallen!

In der Verteidigung spitzelt oder grätscht Ihr den Ball vom Fuß Eures Gegners oder packt die „Sense“ aus. Als ­gewiefte Fußball-Strategen schaltet Ihr während des laufenden Spiels nicht nur zwischen drei festgelegten Taktik-Varianten um, sondern gebt auch das Komman­do zu Abseitsfalle oder Rückpaß.

Kommentiert werden die Matches auch diesmal von ZDF-Sportchef Wolf-Dieter Poschmann und “der Stimme des Ruhr­gebiets”, Werner Hansch (SAT 1).

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