Fight Club – im Klassik-Test (Xbox)

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Während viele Film-Fans David Finchers beinharten Thriller seit gut vier Jahren vergöttern, mussten Zocker bis dato auf eine Umsetzung verzichten. Stellt sich aufgrund zahlreicher vermurkster Filmversoftungen nur noch die Frage, ob sich die lange Wartezeit gelohnt hat.

Im Gegensatz zur vielschichtigen Filmvorlage entpuppt sich Fight Club als reinrassiges Beat’em-Up. Ihr wählt einen der bekannten Charaktere und tretet im Story-Modus gegen CPU-Gegner an oder zerrt für die ‘Versus’-Variante einen menschlichen Mitspieler ans Pad. Mit reichlich beschränktem Schlagrepertoire, dafür aber umso mehr rotem Lebenssaft, prügelt Ihr Euren Widersacher windelweich. Kurz vor dessen Ableben wendet Ihr durch rechtzeitiges Drü­cken zweier Buttons einen durch Röntgen-Ansicht effektvoll inszenierten Brutalo-Move an. Wird Euch das zu langweilig, sucht Ihr auf beiden Konsolen online nach ­neuen Herausforderern. Technisch macht Fight Club auf der PS2 einen soliden, auf der Xbox dank schärferer Texturen ­einen ansprechenden Eindruck.

Beat’em-Up-Einheitsbrei: ­durchschnittliche Versoftung ­einer großen Filmlizenz.

Singleplayer57
Multiplayer
Grafik
Sound
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Dirk von Riva
I, MANIAC
Dirk von Riva

Das war doch Grottenschlecht damals