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Natürlich will so viel geballter Boxsport auch in zahlreichen Modi zelebriert werden: Neben Standardduellen (die Ihr auch im Versus-Modus austragt) sorgt vor allem die Karriere-Variante für Langzeitmotivation: Hier geht’s wahlweise mit selbst erstelltem Athleten oder bekanntem Boxer rund. Trainiert und verbessert individuelle Fähigkeiten, heuert Trainer und Cutmen an und greift schließlich nach den begehrten Gürteln. Eure Kampfbörse bessert Ihr in lukrativen Special Events der Sponsoren auf, um die sauer verdiente Kohle anschließend beim Tätowierer oder Klamottendealer auf den Kopf zu hauen. Wollt Ihr hingegen große Ringduelle der Vergangenheit nacherleben, wählt den ESPN-Legenden-Modus: Spielt die berühmten Kämpfe Marvin Haglers gegen ‘Sugar’ Ray Leonard nach oder erlebt den Showdown Ali vs. Frazier im New Yorker Boxtempel Madison Square Garden.
Alternativ hauen ruppige Naturen in der ‘Nur Knock-outs-zählen’-Variante ohne Rundenzwang aufeinander ein, fleißige Boxer stemmen im Gym Gewichte, gehen an den Sandsack oder verinnerlichen im vorbildlichen Sparring die anfangs beschriebene komplexe Steuerung. Den satten Hip-Hop-Sound dürft Ihr EA-typisch ebenso konfigurieren wie Kameraperspektive oder die Einblendung eines Displays für Energie- und Ausdaueranzeige.
Bleibt der Vergleich ‘aktuelle Generation’ gegen ’nächste Generation’: Abgesehen vom deutlichen Grafiksprung erleben 360-Sportler eine gemächlichere Simulation – im 50Hz-Modus wird’s noch langsamer. PS2- und Xbox-Klopper hingegen lassen die Fäuste deutlich schneller und arcadelastiger fliegen. Wer keinen 16:9-Fernseher sein Eigen nennt, muss auf allen Systemen mit deftigen Balken leben – hier gab wohl die NextGen-Entwicklung den Ton an. Leider dürfen im Gegensatz zu Nordamerika nur 360-Boxer ihre Leidenschaft auch in weltweiten Online-Duellen ausleben.








