Final Fantasy IV: The Complete Collection – im Klassik-Test (PSP)

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Nach Fassungen für GBA, PSone und DS kommt das ursprünglich für SNES entwickelte vierte Final Fantasy nun auch auf die PSP. Technisch auf dem Stand der PSP-Remakes der ersten beiden Serienteile, wirkt The ­Complete Collection trotz neu gestalteter Sprites und Hintergründe in höherer Auflösung werkgetreu. Beibehalten wurden die spärlichen Animationen sowie der lediglich neu abgemischte Soundtrack, der wahlweise auch in MIDI-Piepsqualität ertönt.

Das bestechendste Merkmal des Remakes ist sein Umfang: Neben Final Fantasy IV quetschte Square Enix noch sämtliche Episoden der Wii­Ware-Fortsetzung The After ­Years und die neue Episode ”Interlude” auf die UMD. Letztere knüpft in knapp fünf Stunden an die Handlung des Originalspiels an und dreht sich um die Geburt von Ceodore, dem Sohn von Final Fantasy IV-Paladin Cecil und seiner Weißmagier-Braut Rosa. Die neun Kapitel von The After Years spielen 17 Jahre später und erzählen in unterschiedlicher Qualität vom neuerlichen Erscheinen des zweiten Mondes.

Dieser macht dem Ex-Dunkelritter Cecil und seinem Borderline-Kumpel Kain im Originalspiel bereits einige Probleme. Also bereist Ihr mit einer zunehmend schlagkräftigen Fünf-Mann-Party die Erde nebst unterweltlichem Zwergenreich, um schließlich auf dem Erdtrabanten zu landen. Mit Ausrüstungsverbesserung und archaischen Rundenkämpfen entwickelt Teil 4 einen simplen, aber motivierenden Retro-Charme. The After Years erweitert die Spielmechanik mit ’Band’-Combos und Mondphasen, welche die Fähig­keiten der Helden und die Monster­stärke beeinflussen.

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