Formel Eins 04 – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Thomas Stuchlik meint: Business as usual. Sonys Königs-Renner dreht wie immer souverän ­seine Kreise. Doch der umfangreiche Karriere-Modus fesselt auch ­gelangweilte Piloten länger ans Pad, Konsolen-Premiere feiern ebenso die ersten F1-Online-Matches. Das Fahrverhalten erweist sich abermals als Spagat zwischen Simulation- und ­Arcade-Steuerung. So rast Ihr immer noch mit sehr direkter Lenkung um die Kurven – das gute Fahrgefühl ­erreicht allerdings bei weitem nicht das ­Niveau eines Gran Turismo. Beim Handling wurde aber geschraubt: Der Vorgänger steuerte sich ­einen Tick einfacher. Auch grafisch zeigt sich der Titel aufpoliert: ­Schönere Lackspiegelungen und hübsche Streckendetails erfreuen das Piloten-Auge. Dabei bleibt die Bild­rate erfreulich stabil – nur selten ­erlebt Ihr ­Stottereinlagen. Das dezent simple Schadensmodell bestraft nur derbe Bandenkontakte. Das ist auch gut so, denn leider zicken CPU-Fahrer oft herum und schubsen Euch gerne mal von der Strecke. Schmachtenden Formel-1-Fans bleibt keine Wahl – Besitzer der Vorgänger, die keine ­neuen Strecken ­benötigen, können allerdings auf dieses Update verzichten.

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