
Meinung
Matthias Schmid meint: Leider steckt unter der zauberhaften Wii-Grafik ein oftmals simpel gestricktes Action-Abenteuer, das mir wenig spielerische Freiheiten lässt – gerne hätte ich mich an fordernde Rätsel gewagt oder mit selbst gewählten Entscheidungen Einfluss auf den Ausgang der Geschichte genommen. Die vielen lichten Momente des Fragile Dreams-Spielerlebnisses wiegt dieses enge Spielkorsett aber nicht auf: Wenn ich mit meinen Handbewegungen den Lichtkegel von Setos Taschenlampe in dunkle Ecken scheuche (um Gegner sichtbar zu machen) und das fiese Grollen der Feinde aus dem Remote-Lautsprecher tönt, kann ich mich nur schwer aus der Hand des Grusels befreien; so stimmig sind Beleuchtung und Ausstaffierung der Schauplätze. Das Aufspüren der Erinnerungsfetzen motiviert bis zum Ende, die fantasievollen Charaktere und bedrückenden Örtlichkeiten hauchen dem Spiel Esprit ein. Wenn die Entwickler bei einem möglichen zweiten Teil nervige Macken wie neu erscheinende Gegner und sich abnutzende Waffen ausmerzen und die Kämpfe rassiger ablaufen, ist ein Hit vorprogrammiert!











Sehr lange her, das ich es durchgespielt habe.
Fand ich toll. Gerade die Atmosphäre.
Negativ fand ich nur, die zwei im Test genannten nervigen Macken.
Keine Ahnung, was mich damals zum Kauf bewogen hat. Jedenfalls ein Titel, der stark von seiner Stimmung lebt, die spielerischen Elemente eher Mittel zum Zweck sind. Ist bei mir stärker in Erinnerung geblieben als einige andere Titel, die spielerisch besser sind.
@Max
Geht mir genauso.
Matthias Geheimtipp. Besitz zwar, aber leider keine Zeit gefunden.