G-Police: Weapons of Justice – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Stephan Freundorfer meint: Wheelhaus’ letzte Psygnosis-Auftragsarbeit brilliert wie sein Vorgänger durch düstere SciFi-Atmosphäre und deftige Explosionen. An dem Konzept der flotten 3D-Action hat sich zwar nichts geändert, Feinschliff und Verbesserungen machen aus G-Police 2: Weapons of Justice aber eine würdige Fortsetzung. Besonders die neuen Boden­vehikel sind eine gelungene Bereicherung und bringen Abwechslung von den auf Dauer etwas eintönigen Luftmissionen. Daß die Sichtweite noch geringer als bei Teil 1 ist, sei den Entwicklern nur verziehen, weil sie dadurch Ruckeln vermeiden und noch detailliertere Landschaften inszenieren. Trotzdem kommen gerade am Boden die Schwächen der Grafik wie verzerrte Texturen und Clippings an’s Licht. Und daß die Missionen sich trotz toller Story immer noch linear aneinanderreihen, ist eigentlich eine Sünde.

Oliver Schultes meint: G-Police 2 ist wie der Vorgänger Action pur: Ständige Gefechte mit Gegnern in der Luft und am Boden gönnen Euch keine Verschnaufpause. Originelle Waffen, verschiedene Einsatzfahrzeuge und überraschende Wendungen innerhalb einer Mission sorgen bei dem Geballer für Abwechslung. Die niedrig auflösende Grafik wurde gegenüber
G-Police nur in Details verbessert: Entfernte Objekte ploppen nicht mehr ­ohne Vorwarnung in’s Bild, sondern erscheinen vorher als Drahtgitter­modelle – nicht gerade schön, erleichtert aber die Orientierung. Dennoch geht dem Effekt-Spektakel mit der Zeit die Luft aus und dezente Langeweile stellt sich ein. Das liegt zum einen an dem linearen Storyverlauf, zum anderen an der wenig abwechslungsreichen Düster-Optik. Die Colony Wars-Reihe ist weiterhin die bessere Wahl für Action-Fans.

Gelungene Neuauflage rasanter 3D-Action: Hochglanz-Optik und interessante Story übertünchen Lineari­tät und Simpelspielprinzip.

Singleplayer82
Multiplayer
Grafik
Sound
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26. September 2019 17:10

Hab beide Teile sehr gemocht, schade dass das Genre ziemlich Tod ist, mit der heutigen Technik könnte man richtig spaßige Games erschaffen.