Gears of War 3 – im Klassik-Test (360)

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Die Gründe, weshalb Gears of War 3 als erster Teil der Serie auch in Deutschland erscheint, haben wir in der letzten Ausgabe der M! Games untersucht. In diesem M!AX-Test fühlen wir nun dem dritten Teil der erfolgreichsten Xbox-360-exklusiven Marke neben der Halo-Saga auf den Zahn und beleuchten, was Kampagne und Mehrspieler-Modi hergeben.

Wer sich sofort über die verschiedenen Angebote informieren möchte, die der Abschluss der Gears-­Trilogie für mehrere Spieler bereithält, der blättere einfach weiter. Dort stellen wir Euch die Vielfalt an Spielmodi ausführlich vor: Neben einem klassischen Versus-Modus, der sechs verschiedene Matchtypen auf zehn Karten beinhaltet, steckt in Gears of War 3 auch eine Weiterentwicklung des populären Horde-Modus aus Teil 2 sowie der neue Biest-Modus, in dem Ihr in der ­Gestalt diverser ­Locust-Bestien Jagd auf Menschen macht. Als Abrundung sind auch die Story-Kampagne sowie deren Arcade-Variante zu viert spielbar – auf Wunsch sogar in 3D!

Die größte Neuerung im Story-Modus von Gears of War 3 ist die Einführung eines neuen Feindes. Schon zu Beginn des ersten von fünf Akten erleben wir einen Angriff der ”Lambent”, die in der deutschen Version zu ”Die Leuchtenden” werden – eine wörtliche Übersetzung, die zu fragwürdigen Gegnernamen wie ”Leuchtschinder” führt. Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Locust-Kriegern: Wer leuchtet, explodiert bei Beschuss in gelblich-grünen Wolken, statt zu bluten. Viele der leuchtenden Gegner entspringen riesigen tentakelartigen Ranken, die aus dem Boden schießen. Gefechte lassen sich entsprechend verkürzen, wenn Ihr deren Eierblasen vernichtet, da sonst neue Feinde erzeugt werden. Manche dieser durch Imulsion mutierten ­Locust verwandeln sich nach einigen Treffern weiter und werden zu noch größeren, grotesken Gebilden, die jedoch wie fast alle Widersacher per Dauerfeuer bald klein beigeben. Neben Fußsoldaten und fetten Monstern treten die Leuchtenden auch als teils explosive Krabbler in Erscheinung. Gegen Ende des ersten Aktes gesellen sich schließlich auch die Locust zum Feindeskader, der bis zum Ende des Spiels stetig größer wird – fulminant in Szene gesetzte Endbosskämpfe inklusive!

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