Gods Eater Burst – im Test (PSP)

1
1120
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Sammler und Jäger, die nach einer PSP-Alternative zu Capcoms Monster Hunter suchen, haben derzeit viel Auswahl. Wer auf Rollenspiel-Elemente und Fantasy steht, schaut sich Square Enix’ Lord of Arcana an. Endzeit-Enthusiasten mit Anime-Affinität sind besser mit Gods Eater Burst beraten. Auch in Namco-Bandais Action-RPG nehmt Ihr in einer zentralen Basis Jagdaufträge an, erlegt mit Riesenwaffen Riesenbestien und motzt mit deren Hinterlassenschaften Eure Ausrüstung auf. Allerdings setzt sich Burst in einigen Punkten von der Konkurrenz ab. So wird zwischen den Missionen eine ordentliche Story erzählt: Euer selbstgestalteter Charakter heuert bei der mysteriösen Fenrir-Organisation an, die das letzte Bollwerk der Menschheit gegen die Aragami-Monster darstellt, aber selbst auch einigen Dreck am Stecken hat. Mit einer lebendigen Riesenwaffe am Arm geht Euer Götterfresser auf die Pirsch. Solisten dürfen sich bis zu drei KI-Kameraden in die Jagdparty einladen, wenn gerade keine echten Kumpels zur Wi-Fi-Session verfügbar sind. Die Kontrollen sind nicht übermäßig komplex, erlauben aber ein taktisch versierteres Vorgehen als in Lord of Arcana. Per Schultertaste wechselt Ihr zwischen Nah- und Fernkampf-Modus, in Letzterem dürft Ihr selbstgefertigte Projektile verschießen. Zudem kann sich Eure Wumme in ein Riesenmaul verwandeln, angeschlagene Aragamis beißen oder besiegte Biester komplett aufspachteln. So aktiviert Ihr für eine begrenzte Zeit den Burst-Modus, der Eure Werte anhebt und zusätzliche Kampfmanöver wie einen Doppelsprung erlaubt, und erlangt seltene Zutaten zum Patronenbasteln.

+ ordentliche Story
+ taktische Kämpfe
+ wahlweise mit KI-Kollegen

– nicht ganz so tiefgründig wie Monster Hunter

Max Wildgruber meint: Gods Eater Burst ist nicht so prächtig und tiefgründig wie Monster Hunter. Trotzdem rate ich Spielern ohne oft verfügbaren PSP- Freundeskreis zu Namco-Bandais Götterdämmerung. Das liegt an der unterhaltsam präsentierten Story, die Fans von Animes wie ”Neon Genesis Evangelion” allerdings kaum überraschen wird, und vor allem der hervorragend umgesetzten Offline-Simulation einer Online-Jagdgemeinschaft. Eure CPU-Kameraden erfüllen ihre Aufgaben zuverlässig und unterhalten Euch zwischen den Missionen mit Jägerlatein.

Endzeitliche Monsterjagd mit kreativem Waffendesign, die durch Story und KI-Kameraden auch Einzelspieler anspricht.

Singleplayer82
Multiplayer
Grafik
Sound
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
6. April 2011 15:03

Das Spiel macht auf jeden Fall Spaß und gefällt mir viel besser als Lord of Arcana.