Gottlieb Pinball Classics – im Klassik-Test (PS2)

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Die Gottlieb Pinball Classics wagen den Sprung von der PSP auf die PS2 und belasten dort Euren Geldbeutel nur mit moderaten 30 ­Euro. Inhaltlich hat sich nichts getan, Ihr bekommt genau das, was sich ­bereits auf der UMD tummelte.

System 3 hat sich aus dem Fundus des namensgebenden Flipperherstellers elf Geräte aus sechs Jahrzehnten herausgepickt. Dabei wurde Wert auf die detailgetreue Umsetzung der ­Originale gelegt: Ihr treibt die Silber­kugel also nicht durch aufgemotzte oder verschlimmbesserte Adaptionen, sondern genießt das authentische Design. Entsprechend sind neumodische Gimmicks wie komplexe Rampenkonstruktionen eher selten, dafür könnt Ihr bei einigen exotischen ­Tischen ungewohnte Flipper­aspekte erleben: Der Oldie ”Play-Boy” verzichtet z.B. gänzlich auf bewegliche ­Arme, während der unveröffentlichte Prototyp ”Goin‘ Nuts” das ‘Multiball‘-Prinzip in den Mittelpunkt stellt oder bei ”Strikes n‘ Spares” eine Bowlingbahn simuliert wird.

Geflippert wird mittels Schultertas­ten, der Analogstick dient zum Rütteln des Tisches (zu viel Einsatz führt zum berüchtigten ”Tilt” und Ballverlust). Spielt Euch im Turnier durch alle Tische, indem Ihr Mindestpunktzahlen erreicht, alternativ könnt Ihr jedes Gerät einzeln auswählen. Allerdings braucht Ihr für die meisten Flipper ‘Credits‘ – die gewinnt Ihr u.a. durch das Erzielen von High Scores. Wer zudem bestimmte Zielvorgaben erfüllt, stellt einen Automaten dauerhaft auf Freispiel. Abgerundet wird die Spielhalle durch eine Museumssektion und zwei Glücksspiel-Oldies, bei denen Ihr gewonnenes Geld mit etwas Dusel vermehrt, es aber auch verlieren könnt.

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