
Meinung
Thomas Stuchlik meint: Endlich hatte der Rennspiel-Gott ein Einsehen! Endlich darf ich über grafisch wunderschöne Asphalt-Kreationen rasen. Endlich darf ich eigene Strecken basteln. Endlich darf ich meine Garagenschätze in HD ablichten. Doch halt: Trotz aller Euphorie erscheinen selbst mir als Gran Turismo-Fan der ersten Stunde einige Dinge halbgar: Angesichts der ansonsten grafischen Klasse enttäuscht das Schadensmodell. Dazu kommt die fragwürdige Unterteilung in Standard- und Premium-Modelle – inklusive diverser Beschränkungen. Auch werden weniger Strecken als im Vorgänger aufgeboten, gerade an Rundkursen und Rallye-Strecken mangelt es. Das riecht nach kostenpflichtigem Download-Content, bei dem vielleicht auch ein vernünftiges Schadensmodell dabei ist? Doch selbst diese unschönen Details trüben nicht meine Begeisterung über den gigantischen Karriere-Modus, das vielschichtige Fahrverhalten und monatelange Herausforderungen hinter dem Steuer und der Foto-Kamera.










