Greatest Heavyweights – im Klassik-Test (MD)

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Meinung & Wertung

Martin Gaksch meint: So vollmundig, wie sich manche Boxer außerhalb des Rings geben, so großkotzig präsentiert sich Greatest Heavyweights. Man möchte der Anleitung gerne glauben, daß die einzelnen Boxer “wie einst im echten Ring” kämpfen, doch der Spielverlauf spiegelt diesen individuellen Touch nicht wieder. Die Simulation eines Boxkampfes ist zufriedenstellend, nicht immer dominieren taktische Schlagkombinationen gegenüber dumpfem Gekloppe. Lobenswert dagegen die Ausstattung: 16 MBit ließen Platz für grafische Mätzchen und ein paar Brocken Sprachausgabe. Motivierend schlägt auch die Option “Wir basteln unseren eigenen Boxer!” zu Buche. Darüberhinaus unterstützt Greatest Heavyweights den neuen “Activator” von Sega. Spielt Ihr damit, zählen Fun und Action – kleine und mittlere Mängel im Spieldesign sind bei dieser physischen Tortur schnell vergessen.

Bum-Bum mit acht Box-Legenden: Stinknormale Faustkämpfe mit üppigen Features lassen keine Euphorie zu.

Singleplayer58
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