
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Gegenüber dem Beatles-Vorgänger spielt Green Day für mich die zweite Geige: Bei nur drei Bühnen vermisse ich optische Abwechslung, die Struktur des Karriere-Modus ist fade und das Freischalten der Boni teilweise unnötig aufwändig. Schade auch, dass bei den Fotos keine Anekdoten zu finden sind. Ein Lob gibt es dafür, dass tatsächlich alle relevanten Songs der Band auf der Disc gelandet sind und somit drin steckt, was drauf steht. Für Green Day-Anhänger ist das eine tolle Sache, allerdings gibt es im Gegenzug keine interessanten ’Gastmusiker’ zu entdecken.
Oliver Schultes meint: Green Day: Rock Band bedeutet für Plastikgitarristen großteils Powerchords bei flottem Tempo zocken: Anspruchsvoll ist das nicht, aber wunderbar eingängig für die Party, bei der auch mal das ein oder andere Bier durch die Kehle rauscht. Auf Dauer fehlt mir jedoch die Abwechslung – Van-Halen-Songs zum Beispiel sind da verspielter, ganz zu schweigen von einer Liedersammlung wie Rock Band 2 oder Guitar Hero 5. Bei Schlagzeug, Bass und Gesang gilt das analog. Beinharte Green-Day-Fans stört das natürlich nicht – die werden allerdings ob der mageren Extras meckern.





















