GRIS – im Test (Switch)

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Meinung & Wertung

Max Wildgruber meint: Ich gestehe: Wäre GRIS nicht so wunderhübsch, hätte ich es nicht durchgespielt. Das Leveldesign ist zwar solide und birgt teils originelle Navigations- und Umgebungs-Pointen, aber gegen fordernde Plattform-Konkurrenz wie Hollow Knight oder Dead Cells wirkt es spielerisch etwas farblos. Also ein Grafikblender? Nicht doch! Wenn Ihr den Cirque du Soleil ­besucht, beschwert Ihr Euch danach ja auch nicht über wenige gefallene Tore! Rosets Bilder sind nicht einfach schön, sie vermitteln Gefühle, Zusammenhänge und gegen Ende hin bewegende Einsichten. Der aparte Soundtrack der Band Berlinist rundet die Suche nach Gris’ geraubter Stimme melodramatisch ab. Wenn Ihr das Finale erreicht, habt Ihr mehr gespielt als nur das schönste Spiel auf Switch: Die melancholische, nonverbale Erzählung vertreibt das Grau aus Eurem Leben.

Die Stimme eines Mädchens bricht, doch Ihr führt es zurück zum Licht: ”GRIS” ist ein spielbares Gedicht!

Singleplayer84
Multiplayer
Grafik
Sound
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Rudi Ratlos
13. März 2019 11:52

Wunderschön – werde ich mir unbedingt holen!

deRollEeinE
12. März 2019 18:54

Für mich nach wie vor eine der schönsten Videospielerfahrungen die ich je gemacht habe. Umfang und spielerischer Anspruch mögen eher gering sein, doch Präsentation und Erzählweise machen das locker wett.

Max Snake
12. März 2019 13:54

Möchte mich an Wildgruber´s schön geschrieben Text zur GRIS loben.
Hüpfpassage nicht zu hohen Anspruch, diese Audiovisuelle Reise ist wunderschön.