Ground Zero – im Test (PS5)

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Screenshot von Ground Zero
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Von optionaler ”Panzersteuerung” über statische Hintergründe bis hin zu modischen Anspielungen wie auf Jill Valentines Barett: Ground Zero könnte glatt als verschollenes Resident Evil-Spin-off aus den 1990ern durchgehen. Wirklich alle Parallelen zum Begründer des Survival-Horror-Genres aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen, denn sowohl optisch als auch spielerisch bewegt sich alles zwischen liebevoller Hommage und frecher Kopie, wobei Letzteres nicht als Kritik gedacht ist. Dermaßen originalgetreue Nachahmer sind ähnlich rar gesät wie der Muni­tionsnachschub im postapokalyptischen Südkorea, wo Ihr einen Meteoriteneinschlag untersuchen sollt. Blöd nur, dass der Himmelskörper alle Menschen und Tiere in der Umgebung in mordlüs­terne Kreaturen verwandelt hat.

Solange die einzeln angeschlurft kommen, stellen sie keine große Bedrohung dar. Dann bleibt sogar Zeit, mit der Waffe im Anschlag einen kurzen Geschicklichkeitstest zu aktivieren. Der verankert Euch zwar an Ort und Stelle, garantiert bei Erfolg jedoch einen kritischen Treffer. Neben dem befriedigenden Geräusch, das so ein zerplatzendes Zombiehirn macht (die Soundkulisse verdient ein Sonderlob), spart Ihr wertvolle Ressourcen. Für Frust sorgen dagegen die fixen und selbstständig wechselnden Kameraperspektiven. Ein ums andere Mal konnten wir gerade noch rechtzeitig vor einer Horde von Untoten fliehen, nur um im nächsten Bildschirm die Orientierung zu verlieren und den Monstrositäten wieder direkt in die fauligen Arme zu laufen.

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