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Denn Ballereien gibt es in der als Oberwelt fungierenden Stadt genug; weil Ihr aber auf verschiedenen Pfaden zu Euren Zielen gelangen könnt, dürft Ihr erstmals in der Seriengeschichte Scharmützeln aus dem Weg gehen – keine schlechte Idee, wenn die Lebensenergie mal wieder im Keller ist. Das passierte mir öfter als erwartet: Zum einen sind schon auf dem Schwierigkeitsgrad ’mittel’ viele Shootouts eine Herausforderung; zum anderen ist die Halo-typische Schildenergie (die neuerdings ’Ausdauer’ heißt) schon nach wenigen Treffern im Keller. Dann schimmert das Bild rot und weitere Kugeln fügen Eurer Gesundheitsleiste Schaden zu – haltet also stets Ausschau nach Verbandskästen und ’Medkits’.
Seid Ihr in New Mombasa an einem der Zielpunkte angekommen, wird es Zeit für klassische Halo-Action. Dann beamt Euch das Spiel in den Körper eines anderen ODST-Soldaten, dem meist die Kugeln nur so um die Ohren fliegen: Ihr erobert einen von Aliens besetzten Raumhafen, fliegt mit dem Banshee durch Häuserschluchten oder kämpft in der freien Natur gegen ganze Heerscharen von quäkenden Außerirdischen. In weiteren Missionen plättet Ihr feindliche Wraith-Panzer mit Schüssen aus der Bordkanone des Scorpion-Tanks, verteidigt im Team einen Schutzwall oder knackt in einer spektakulären Schlacht die Hülle eines gigantischen Scarab-Walkers. Die Balance zwischen
Action-Einlagen zu Fuß und hinter dem Steuer ist hervorragend, die Waffen sind mannigfaltig; wegen der (zu) kurzen Kampagnen-Spieldauer von nur sechs bis sieben Stunden bekommt Ihr so manche Flinte aber nur ein- oder zweimal in die Finger. Natürlich dürft Ihr die ODST-Kampagne auch kooperativ mit bis zu drei Kollegen via System Link oder Breitbandverbindung zocken – mit fähigen menschlichen Mitstreitern ist auch die Schwierigkeit ’legendär’ für Normalspieler schaffbar.
Ein kleiner Spoiler sei an dieser Stelle erlaubt, dürfte er doch Eure Lust auf das Spiel nur steigern: Mit der lästigen Alienrasse Flood müsst Ihr Euch in ODST nicht herumschlagen. Damit wird die Gegnerpalette zwar etwas eindimensionaler, dafür gibt es keinerlei Frustmomente.
Für Onlinespieler, die lieber gegen- als miteinander kämpfen, liegt der komplette Halo 3-Multiplayer-Modus als eigene DVD bei – samt dem vielseitigen Editor ’Schmiede’. Voll auf Teamwork ausgelegt ist dagegen die frische ODST-Variante ’Feuergefecht’: Wie im ’Horde’-Modus von Gears of War 2 hält sich dort ein menschliches Team ständig anrollende Alien-Wellen vom Leib. Clevere Tricks wie ein gemeinsamer Lebenspool und die stets andere Zusammensetzung der Feindgruppen machen die Kämpfe unheimlich spannend.











Einzige Teil den ich bisher noch nicht nachgeholt habe…sollte ich vielleicht mal angehen.
Schöne Zeit damals für Halo. Ein Kritikpunkt am Spiel, die Drop Trooper hätten sich ruhig etwas schwächer anfühlen können. Der Unterschied zu einem Spartan war echt klein.
Auf der 360 war dies mein absolutes Lieblings Halo. Da passte einfach alles Grafik, Sound und Atmo waren schlichtweg top!