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| Spiel: | Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Developer: | EA Bright Light |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | 360, PS3, Wii |
| Erhältlich für: | 360, PS3, Wii |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 9 / 2011 |
Im Kino geht die Potter-Saga nun zu Ende und nur noch wenig erinnert an die märchenhaften Kindergeschichten in der Zauberschule Hogwarts. Stattdessen thematisieren die letzten beiden Filme Harrys Suche nach den Horcruxen, um den Niedergang Voldemorts herbeizuführen. Dabei sind die Filme weitestgehend erschreckend düster, denn hier sterben Schurken wie Helden im Minutentakt. Logisch, dass Electronic Arts da vom Open-World-Erkundungstrip früherer Episoden abrückt und Harry und Konsorten wie schon im direkten Vorgänger in eine actiongetriebene Third-Person-Ballerei verfrachtet – diesmal ohne Kinect-Unterstützung bei Xbox 360, dafür mit Move-Steuerung für PS3 und generell komfortablerer Waffenauswahl. Doch den Spielspaß haben die Entwickler dennoch bei sämtlichen Versionen außen vor gelassen.
Die Versionen für PS3, Xbox 360 und Wii sind inhaltlich identisch. Bei Wii unterstützt Euch aber eine Zielhilfe, auf HD-Konsolen trefft Ihr hingegen mitunter selbst dann nicht, wenn sich das Fadenkreuz verfärbt und zeigt, dass es auf einem Gegner liegt.
In jeder Konsolenversion beginnt Euer Abenteuer in Gringotts Bank und führt über Hogsmeade an weitere vertraute Orte der Serie bis zur finalen Schlacht in Hogwarts. Die meisten Charaktere lassen sich auch als 3D-Modell schnell identifizieren, Originalsprecher sind hingegen in keiner der Sprachversionen durchweg vertreten. In arg knappen Zwischensequenzen wird angedeutet, wo Ihr Euch ungefähr im Film befindet, dann wird gekämpft. Die Umgebung ist meist gespickt mit Trümmern und Objekten, die Harry und seinen Freunden Schutz vor feindlichen Zauberspruch-Projektilen bieten. Aus sicherer Deckung und mit Selbstheilungskräften ausgestattet, schießt Ihr mit einer sich nach und nach freischaltenden Reihe an Zaubern schier endlos nachrückende Horden von Wachmännern und Todessern nieder.
Dabei ist alles vertreten, was man aus anderen Shootern kennt: Mit Scharfschützen-Magie, MG-Zauber, Raketenwerfer-Schuss sowie zielsuchenden Projektilen macht Ihr die Feinde kalt, Protego-Schutzschilde knackt Ihr mit Expelliarmus-Magie. Allein eine Mission, in der Ihr mit Hermine Ron vor Spinnen beschützt, bietet Abwechslung, vor allem weil Ron seltsamerweise der einzige ist, der sich nicht automatisch heilt.










