Hidden & Dangerous – im Klassik-Test (DC)

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Meinung & Wertung

Stephan Freundorfer meint: Die Grundlagen für einen gesunden Mix aus Strategie und Action sind vorhanden: Durch die historische Hintergrundgeschichte wird eine dichte Atmosphäre aufgebaut, die Auswahl an Soldaten, authentischen Waffen und Ausrüstungsgegenständen kann sich ebenfalls sehen lassen. Die vielfältigen Missionen verlangen überlegtes Vorgehen und sind nur mit genauer Planung erfolgreich zu beenden. Doch was nutzen all die taktischen Grübeleien, wenn sich z.B. die eigenen Kameraden gegenseitig in die Schusslinie laufen und auf diese Weise das Zeitliche segnen? Doch nicht nur die KI hat ihre Macken, auch bei der Technik hapert’s deutlich: Rechenintensive Geschehnisse wie Explosionen führen zu nervigem Ruckeln, die Übersichtskarte muss bei jedem Aufruf neu geladen werden und die Kollisionsabfrage bei der Verwendung von Gefährten ist reichlich ungenau. Dagegen sind die gewöhnungsbedürftige Steuerung und die durchschnittliche Grafik locker zu verschmerzen. Hidden & Dan­gerous ist das Parade-Beispiel für ein hochwertiges PC-Spiel, das durch eine lieblose Kon­ver­tierung ins Mittelmaß abrutscht. Fans historischer Action-Strategie-Mixturen riskieren dennoch einen Blick.

Gute taktische Ansätze verblassen aufgrund schwacher Technik und mangelhafter Künstlicher Intelligenz.

Singleplayer64
Multiplayer
Grafik
Sound
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dunklertempler
21. April 2020 9:31

Ich fand es Damals recht gut, nur etwas schwer und unzugänglich.

MontyRunner
20. April 2020 16:31

Stephan hat das sehr treffend beschrieben. Trotzdem habe ich diverse Stunden mit dem Game verbracht, denn das Potential war ständig greifbar, wenn auch außer Reichweite. Echt schade, mit mehr Feinschliff hätte das ein Megahit werden können.