Hot Wheels Infinite Rush – im Test (PS5 / Switch 2)

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Es hat etwas länger gedauert, bis Milestone neben den obligatorischen Jahresupdates zu MotoGP & Co. auch wieder ein neues Vierrad-Lizenzspiel veröffentlicht hat. Zum dritten Mal wird dabei Mattels Hot Wheels-Fuhrpark genutzt, wobei man sich in Italien diesmal ehrgeiziger zeigt als bei den beiden Unleashed-Vorgängern: Nun gibt es nämlich deutlich mehr zu tun als nur Rennen zu fahren. Dafür hat man sich ein bewährtes Konzept anderswo abgeschaut – Infinite Rush könnte ­direkt als Spielzeugvehikel-Bruder von Forza Horizon durchgehen, wo für Teil 3 und 5 ja bekanntlich Hot Wheels-Erweiterungen erschienen sind.

Hier erwartet Euch keine durchgehende Landmasse, sondern vier nach und nach freischaltbare Inseln, die jeweils verschiedenen ”Hot Wheels”-Motiven nachempfunden sind. Jede Insel bietet ein Sammelsurium an Renn- und Nebenaufgaben – einige sind für den Karrierefortschritt zwingend erforderlich, andere dienen als Zeitvertreib oder zum Ausbau des Fuhrparks. Die über 150 Autos sind in vier Typenklassen unterteilt, die sich zwar etwas, aber nicht wirklich signifikant unterschiedlich fahren. Natürlich könnt Ihr alle Fahrzeuge in puncto Leistung und Styling individuell anpassen. Grundsätzlich sind die Zutaten ordentlich und ohne echte Schwächen übernommen, Spannung kommt jedoch kaum auf – das Geschehen wirkt zu beliebig und auf den oft breiten Pisten entsteht selten der Nervenkitzel von Vollgasrennen.

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