Meinung
Oliver Schultes meint: The Hulk reiht sich nahtlos in die durchwachsenen Filmumsetzungen der letzten Monate ein: Zu Beginn macht die ungewöhnliche Mixtur aus ‘Ich haue alles kurz und klein’ und ‘Gaaanz vorsichtig, nur nicht entdeckt werden’ zweifellos Laune. Selbst die auf Comic getrimmte Optik weiß zu gefallen, auch wenn vereinzelte Ruckler dezent nerven und einem vermurkste Kameraeinstellungen schon mal die Tarnung auffliegen lassen. Trotz freispielbarer Boni sowie kurzweiligem ‘Herausforderungs’-Modus kommt nach einigen Stunden das große Gähnen auf: Die Aufgabenstellungen ändern sich nur marginal, Rätsel sind nahezu Fehlanzeige und die lahme Story sorgt auch nicht gerade für Motivationsschübe. Große Versions-Unterschiede sind nicht vorhanden.






















Hab ich aufm PC damals mit Gamepad einige Stunden gespielt und wunder mich, dass gar nicht die immer frustigeren Kämpfe genannt werden.
Irgendwann gibts so nervig starke Gegner, dass man sich fragt ob das wirklich Hulk sein soll, da der gegen so manchen dick gepanzerten Gegner von seiner Stärke plötzlich wieder wie ein einfacher Mensch wirkt, was ungefähr so sinnlos erscheint wie Godzilla gegen Kong wo einer der beiden doppelt oder dreifach so stark wär wie der Andere, bzw. als würden z.B. Godzilla einfache Kugeln schon erledigen.
Sprich viele Gegner auf einmal oder ebenbürtige aber weit bessere das passt nicht dazu wie diese Figur angelegt ist, die ja kaum einer stoppen kann.
Ansonsten aber bis zu einem gewissen Punkt angenehm anspruchsvoll und mit reichlich Umgebungszerstörung.