In Cold Blood – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Thomas Szedlak meint: Mit In Cold Blood versucht Sony, das Beste aus Metal Gear Solid und der Resident Evil-Welt zu verbinden. Leider ist dieses Experiment nur zum Teil geglückt. Zwar erwarten Euch detaillierte und abwechslungsreiche Renderumgebungen und eine atmosphärische Soundkulisse – doch was nützen die schönsten Echtzeitlichteffekte, wenn es an elementarer Spielbarkeit hapert. Und genau hier liegt der Hase im Argen: John Cord steuert sich dermaßen träge und hakelig, dass von zügigem Spielfluss kaum noch die Rede sein kann. Egal ob digital oder analog, zu häufig bleibt Ihr ungewollt an Hindernissen hängen. Auch behutsames Anpirschen an Gegner wird durch die verzögerte Umsetzung Eurer Steuer-Kommandos oftmals zum Glücksspiel und kostet mächtig Nerven. ‘Trial & Error’-Passagen bleiben Euch somit nicht erspart. Zusätzlich sind sämtliche Spielfiguren schwach animiert und mit groben Texturen versehen. Dagegen ist die Qualität der Synchronisation und der Renderfilme annehmbar. Die Stärke des Spiels liegt eindeutig in der Story, die zwar wenig Innova­tives bietet, mich aber trotz oben genannter Mängel immer wieder ans Pad lockte. Snake-Fans riskieren einen Blick.

Spannend präsentierter “Metal Gear Solid”-Clone. Steuerungs-Mängel bremsen den Spielspaß aber deutlich.

Singleplayer75
Multiplayer
Grafik
Sound
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