Inkulinati – im Test (Switch)

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Seite 1

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Naiv, derb und deutlich, bunt getuscht, flach statt perspektivisch und realistischen Maßstäben spottend: Die Figuren und Szenen mittelalterlicher ”Marginalien” erinnern an die Primitivgrafik früher Videospiele und von der Seite gezeichnete 2D-Levels. Strahlende Helden verkloppen Monster, man staunt über Schwert schwingende Hunde, Knochen werfende ­Skelette, magische Manifes­tationen und göttliche Wunder.

Von dieser ”Miniaturwelt, die nicht nach Menschengesetzen funktioniert” bezaubert, schaffen polnische Game-School-Absolventen ein Rundenstrategiespiel, das wie jahrhundertealte Buchzeichenkunst aussieht. Als Ritter, Schankwirtin, Narr und andere Geheimbündler kämpft Ihr mit der Feder, werft in schnellen Strichen Wesen, Heilzauber und Plagen aufs Pergament. Dreimal müsst Ihr das Land durchstreifen, konkurrierende Künstler im Feder-und-Tusche-Duell schlagen, um am Schluss den größten Meister, Gevatter Tod, herauszufordern.

Die Oberwelt ist ein Spielbrett mit verschiedenen Routen und Ereignisfeldern und jede Schlacht endet, wenn alle Figuren oder ein Meister ihrer HPs beraubt sind. Eure Streitmacht agiert auf extrem reduziertem ­Terrain, manchmal nur eine ­Ebene, ­maximal vier Stockwerke, durch Leitern verbunden, sodass es tückisch eng wird. Jedes Feld und jeden Schritt berechnend, verschiebt Ihr ­Lanzenträger, Bogenschütze, Meister Lampe und Katzen­bischof, bufft Eure Krieger mit Heiligenscheinen und stoßt Feinde, die zu nahe am Rand stehen, einfach von der Buchseite runter. Tusche ist die wichtigste Ressource, außerdem sammelt Ihr Prestige und Gold und über 170 Untiere, Talente und ”Handaktionen”, die Euer Wissen und Können steigern.

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