
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Wäre Blood Stone ein Film, fiele die Beurteilung leicht: besser als ”Ein Quantum Trost” (kein großes Kunststück), aber keine Konkurrenz für ”Casino Royale”. Virtuell gibt das Agenten-Abenteuer trotz passender Zutaten – Ballereien, Boliden, Bond-Girl – eine uneinheitliche Figur ab. Die Grafik schwankt zwischen mittelmäßig und ansehnlich, wobei Letzteres vor allem auf die Fahrsequenzen zutrifft. Während diese im Gegenzug spielerisch schlicht ausfallen, halten die Zu-Fuß-Abschnitte prinzipiell eine gute Mischung aus Ballern und Schleichen parat. Durch die doofen Gegner und wenig komplexen Umgebungen fehlt es dem Geschehen jedoch an Tiefgang, auch der Umfang ist mit sechs bis acht Stunden gering. Solange wurde ich aber gut unterhalten – als gespieltes Popcorn-Kino macht Bond folglich einen ordentlichen Job.










