Seite 1
| Spiel: | Keeper |
| Publisher: | Microsoft |
| Developer: | Double Fine Productions |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | XSX |
| Erhältlich für: | XSX |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 12 / 2025 |
Wie bei einer Reihe anderer Studios, die von Microsoft vor einigen Jahren im Zuge der ersten großen Ankaufswelle übernommen wurden, hat auch Tim Schafers Kreativwerkstatt Double Fine ganz schön lange gebraucht, bis das erste daraus resultierende Spiel fertig geworden ist. Psychonauts 2 wurde bekanntlich schon weit davor angestoßen.
Das neue Werk hat man dagegen bis kurz vor der Veröffentlichung geheim gehalten. Die Mutterfirma Microsoft entlässt es nun ausgerechnet fast zeitgleich mit prominenten hauseigenen Konkurrenten – The Outer Worlds 2 und Ninja Gaiden 4 – in die Welt. Das zeugt nicht unbedingt davon, dass man Keeper allzu viel zutraut.
Doch genug zu den Umständen, was steckt denn nun in Keeper? Die Macher selber beschreiben ihr Abenteuer als ”seltsam, aber entspannt”, was auf weite Teile davon fraglos zutrifft. In einer surreal anmutenden Welt lange nach einer die Menschheit auslöschenden Katastrophe schlüpft Ihr in die Rolle eines Leuchtturms, der aus unerfindlichen Gründen lebendig wird und eine Reise antritt. Er löst sich von seinem Fundament und tippelt mit plötzlich gewachsenen Füßen los. Schon bald gesellt sich ein Meeresvogel als Freund und Helfer zu ihm.
Die ersten Stunden folgt Ihr so einem weitgehend linearen und von festen Kameraperspektiven inszenierten Pfad durch eine wunderliche und visuell sehr ansehnliche Umgebung und löst hier und da schlichte Rätsel, indem Ihr etwa das Licht des Leuchtturms auf Schlüsselpunkte richtet oder den Vogel auf Knopfdruck zur Tat schreiten lässt. Wirklich gegrübelt werden muss praktisch nie, ab und an ist aber zumindest ein leichter Anflug von Anspruch zu erahnen.
Später wandelt sich das Spielgeschehen mehrfach deutlich, was wir aus Spoilergründen nicht näher beleuchten wollen. Deshalb sei an dieser Stelle nur gesagt, dass sowohl das Tempo als auch die Dynamik andere Gänge einlegen und teils einen ziemlichen Kontrast zum Anfang abliefern. Ob das gelungen ist oder nicht, darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein.






















Als Gamepass reicht wohl aus.