Kengo: Master of Bushido – im Klassik-Test (PS2)

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1995
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Meinung & Wertung

Simon Biedermann meint: Alltag im mittelalterlichen Japan: Kengo – Master of Bushido malt ein interessantes Bild einer vergangenen Epoche. Doch leider gestaltet sich der Spielablauf genauso spartanisch wie das Leben zu jener Zeit: Die vielen Schlagkombinationen unterscheiden sich zwar deutlich voneinander, nach komplizierten oder gar spektakulären Manövern sucht Ihr jedoch vergebens. Auch optisch hätte Kengo einen ganzen Tick üppiger und bunter ausfallen können. So gleicht die Kulisse einem farbarmen Akira-Kurosawa-Streifen, die verschiedenen Dojos und Krieger unterscheiden sich kaum – zudem beobachtet Ihr Clip­ping-Fehler, sobald die Figuren mal enger zusammenrücken. Bei der Steuerung wurde ebenfalls geschlampt: Besonders beim Ausweichen reagiert der Schwert­schwin­ger nur träge, so lassen sich Treffer oftmals kaum vermeiden. Dafür begeistert der gelungene Karriere-Modus vor allem Martial-Arts- und Nippon-Fans: Die Geschicklichkeitsaufgaben lockern die im Lauf der Zeit etwas eintönigen Kämpfe in gelungener Weise auf. Wer mit der Materie etwas am Hut hat, mit stolzgeschwellter Brust die Schwerter der Gefallenen sammelt und gern an Kombos und Technik feilt, sollte einen Blick riskieren.

Fade präsentiertes Schwertgemetzel mit technischen Mängeln, aber motivierender Kendo-Atmosphäre.

Singleplayer65
Multiplayer
Grafik
Sound
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