Kessen – im Klassik-Test (PS2)

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Seite 2

Doch selbst der beste Krieger ist ohne einen zuverlässigen Kommandanten verloren. Zum Glück wird jede Eurer Ein­heiten von einem fähigen General befehligt, der pflichtbewusst Eure Kommandos ausführt. Dabei färben die Eigenschaften des Offiziers direkt auf die ihm anvertrauten Truppen ab – je besser der An­führer, desto motivierter sind die Soldaten. Deren Moral ist für den Erfolg in der Schlacht besonders wichtig, denn niedergeschlagene Samurai nehmen eher Reißaus als die aufgeputschten Kollegen. Zudem verweigern missmutige Krie­ger schon mal den Befehl, was Eure Planung beträchtlich behindert. Um Spezialattacken durchzuführen, muss die Moral übrigens besonders hoch sein – schlappe Faulpelze lassen sich eben kaum zu militärischen Glanz­leistungen treiben.

Zwischen den einzelnen Schlachten zieht Ihr Euch ins Feldlager zurück und plant die nächste Offensive: Eure Ratgeber informieren über die gegnerische Streit­macht und schlagen verschiedene Taktiken für das anstehende Scharmützel vor. Nun stellt Ihr Euer eigenes Aufgebot zusammen, wählt Generäle sowie Truppen aus und bestimmt deren For­mation sowie Spezialattacken. Beson­ders hinterhältige Heerführer versuchen, gegnerische Offiziere zu bestechen. Auf diese Weise schaltet Ihr feindliche Truppen­teile ohne viel Aufwand aus oder bringt sie gar dazu, sich während der Schlacht auf Eure Seite zu schlagen. Doch subversive Unterwanderungs­taktiken sind nur ein kleiner Schritt auf dem Weg zum Sieg: Auf einer übersichtlichen Karte bringt Ihr Eure Einheiten in Schlachtposition und legt ers­te Marschrichtungen fest. Um die Startaufstellung der Armee abzusichern, legen Eure Männer provisorische Be­­fes­tigungen an und verschanzen sich hinter tiefen Gräben oder Bambuspalisaden. Bis zu zwei Einheiten dürfen sich im dichten Unterholz verstecken und vorbeiziehenden Feinden auflauern.

Lange Kriegsrat-Sitz­ungen werden von Echtzeit-Einspielung­en und FMV-Film­chen verschönert, zwischen den Ausein­ander­setz­ung­en informiert Euch ein Spre­cher über den Verlauf Eures Feld­zugs.

Auch sonst geizen die Entwickler nicht mit (deut­scher) Sprach­aus­ga­be und vielfältigem Film­material.

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