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Doch selbst der beste Krieger ist ohne einen zuverlässigen Kommandanten verloren. Zum Glück wird jede Eurer Einheiten von einem fähigen General befehligt, der pflichtbewusst Eure Kommandos ausführt. Dabei färben die Eigenschaften des Offiziers direkt auf die ihm anvertrauten Truppen ab – je besser der Anführer, desto motivierter sind die Soldaten. Deren Moral ist für den Erfolg in der Schlacht besonders wichtig, denn niedergeschlagene Samurai nehmen eher Reißaus als die aufgeputschten Kollegen. Zudem verweigern missmutige Krieger schon mal den Befehl, was Eure Planung beträchtlich behindert. Um Spezialattacken durchzuführen, muss die Moral übrigens besonders hoch sein – schlappe Faulpelze lassen sich eben kaum zu militärischen Glanzleistungen treiben.
Zwischen den einzelnen Schlachten zieht Ihr Euch ins Feldlager zurück und plant die nächste Offensive: Eure Ratgeber informieren über die gegnerische Streitmacht und schlagen verschiedene Taktiken für das anstehende Scharmützel vor. Nun stellt Ihr Euer eigenes Aufgebot zusammen, wählt Generäle sowie Truppen aus und bestimmt deren Formation sowie Spezialattacken. Besonders hinterhältige Heerführer versuchen, gegnerische Offiziere zu bestechen. Auf diese Weise schaltet Ihr feindliche Truppenteile ohne viel Aufwand aus oder bringt sie gar dazu, sich während der Schlacht auf Eure Seite zu schlagen. Doch subversive Unterwanderungstaktiken sind nur ein kleiner Schritt auf dem Weg zum Sieg: Auf einer übersichtlichen Karte bringt Ihr Eure Einheiten in Schlachtposition und legt erste Marschrichtungen fest. Um die Startaufstellung der Armee abzusichern, legen Eure Männer provisorische Befestigungen an und verschanzen sich hinter tiefen Gräben oder Bambuspalisaden. Bis zu zwei Einheiten dürfen sich im dichten Unterholz verstecken und vorbeiziehenden Feinden auflauern.
Lange Kriegsrat-Sitzungen werden von Echtzeit-Einspielungen und FMV-Filmchen verschönert, zwischen den Auseinandersetzungen informiert Euch ein Sprecher über den Verlauf Eures Feldzugs.
Auch sonst geizen die Entwickler nicht mit (deutscher) Sprachausgabe und vielfältigem Filmmaterial.








