Kessen – im Klassik-Test (PS2)

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Seit über 20 Jahren sorgt Koei für gehaltvolle Strate­giekost auf Konsole und Computer. Dabei konzentrieren sich die Ent­wickler seit jeher vor allem auf historischen Stoff aus der asiatischen Antike. Mit Kessen geben die Japaner nun ihren PAL-PS2-Einstand – und produzierten zugleich das erste DVD-Spiel für die neue Konsole.

In der Rolle des Feldherren Ieyasu Toku­gawa kämpft Ihr nicht nur für Ruhm und Ehre, sondern auch um die Herrschaft Japans. Der größte Kon­kurrent des angehenden Regenten ist Mitsunari Ishida, Befehlshaber der Toyotomi-Truppen. Er macht Euch die Herrschaft streitig und stellt sich gleich zu Beginn in der Schlacht von Seki­ga­hara in Euren Weg. Habt Ihr übrigens Kessen einmal durchgespielt, lässt sich auch Ishida auswählen – Ihr könnt das Ganze also nochmal aus Sicht der anderen Seite erleben. Was Euch aber in keinem Fall erspart bleibt sind Schlacht­felder, Kampf­lärm und heroische Massen­metzeleien. Denn der Weg zur Regent­schaft ist nicht nur lang und beschwerlich, sondern auch gesäumt von zahllosen Auseinan­dersetzungen. Diese Kämpfe werden auf einer spartanischen Übersichtskarte ausgetragen, auf der Ihr Eure Einheiten bewegt und ihnen Kommandos wie ‘Angriff’ oder ‘Position halten’ gebt.

Zwar laufen die Gefechte in Echtzeit ab, bei der Befehlsvergabe bricht aber dank der sinnvollen Pausen­funktion nur selten Hektik aus. Habt Ihr Eure Einheiten mit den gewünschten An­wei­sungen in die Schlacht geschickt, lehnt Ihr Euch zurück und beobachtet das wuselige Treiben Eurer Untergebenen. Die agieren nämlich ab jetzt weitgehend selbstständig, nehmen die befohlenen Positionen ein und stürzen sich auf den Feind. Sobald die Truppen den Kampf aufnehmen, könnt Ihr Euch das Ge­schehen aus der Nähe ansehen. Auf Wunsch zoomt die Kamera mitten zwischen die kämpf­enden Krieger und zeigt Schwert­meister und Lanzenreiter beim gnadenlosen Geprügel. Wer seine Gegner lieber mit einem Schlag auslöscht, statt sie in langsamen Zer­mürbungsgefechten zu schwächen, der befiehlt zerstörerische Spezialattacken. Je nach Truppentyp und dazugehörigem Befehlshaber variieren die furiosen Vernichtungsorgien: Bogen­schützen beharken den Feind mit einem tödlichen Pfeilhagel, berittene Speer­kämpfer reiten wehrloses Fußvolk schlicht und einfach nieder. Besonders effektiv sind Musketenträger und Ka­noniere, die mit Hilfe des Schwarz­pulvers klaffende Löcher in die gegnerischen Reihen reißen.

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