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Die Hauptfigur von Killzone 3 ist wie schon im Vorgänger der ISA-Soldat Tomas Sevchenko – zusammen mit seinem ungestümen Kampfkumpanen Rico Velasquez ballert er sich durchs Helghast-Terrain und widersetzt sich den Befehlen seines Vorgesetzten Captain Narville.
Neben der mittelprächtigen deutschen Synchronisation befindet sich zum Glück der viel bessere englische Ton auf der Blu-ray – zusammen mit einem grandiosen Raumklang und brüllenden Effekten sorgt er für ein spektakuläres Hörerlebnis.
Altmodisch zeigt sich Killzone 3 bei der Schwierigkeit: Die einmal gewählte Stufe könnt Ihr bis zum Abspann nicht mehr ändern. Schon auf ’normal’ beißen auch erfahrene Ego-Shooter-Spieler zahlreiche Male ins Gras – Killzone 3 ist alles, nur kein Kindergeburtstag. An anderer Stelle ist das Spiel sehr modern: Wir freuen uns über jederzeit pausier- und abbrechbare Zwischensequenzen, nutzen im Kriegs-Chaos gern mal die einblendbare Zielführung und sind an die mittlerweile übliche Energieerholung gewöhnt. Doch die kurze Spielzeit der Kampagne von gerade mal sechs Stunden ist ein echter Kolbenschlag in die Magengrube.
Obgleich ein sehr lineares Vergnügen, setzt Euch Killzone 3 vielerorts breitere Korridore vor als es die letzten Call of Duty-Episoden oder Medal of Honor taten. Zudem werden die gescripteten Elemente subtiler eingesetzt und die Gegner sind schlicht schlauer. Selbst auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe kann Euch ein einziger Standard-Helghast Probleme bereiten, wenn er aus taktisch besserer Position feuert oder das Überraschungsmoment auf seiner Seite hat. Doch auch in der Defensive überraschten uns die Higs (wie die Helghast von den ISA-Soldaten genannt werden) ein ums andere Mal: Sie verharren geduldig hinter schützenden Mauern, schleudern Granaten, geben Sperrfeuer, besetzen die Flanken und tauchen an immer wieder unterschiedlichen Punkten hinter der Deckung auf. Killzone 3 ist kein Scheibenschießen, sondern serviert knallharte Fights um jeden Zentimeter des Schlachtfelds. Unser Held schleppt maximal drei Waffen mit sich, lehnt sich auf Knopfdruck an Objekte (und lugt hinter selbigen hervor) und kann unbegrenzt lange sprinten – eine leicht erhöhte Mauer oder ein Schuttberg, den die Macher als unerklimmbar deklarieren, zeigt aber auch ihm Grenzen auf.











Hatte Killzone 2 und 3 erst sehr spät nachgeholt. So 2018/19. Da war der Lack natürlich irgendwo ab. Und das eigentliche Spiel fand ich dann nur gut, nicht mehr. Die KI im deutlich älteren FEAR (PC, hab den ersten Teil nie auf Konsole gespielt) agiert zum Beispiel deutlich cleverer und Titel wie Crysis 2 spielen sich eigentlich abwechslungsreicher.
Die Grafikwertung fand ich immer etwas übertrieben. Gutes visuelles Design, aber technisch nicht wirklich besser als einige andere Toptitel vom Ende der Generation.
Feines Game. Solo, Koop und offline gegen Bots (leider kein progress-saving), Sound/Atmosphäre mitreissend, wenn Musik nichts mehr reisst, dann entweder Killzone oder Battlefield.
Müsste ich mal wieder zocken 😏
Könnte ja mal eine Remaster Trilogie kommen.
Das magischen 11 von 10 Punkte in Grafik Wertung Killzone 3. Natürlich wurde als Gag zur verstehen, aber Killzone 3 sah einfach gut aus. Wenn die Framerate auf 60 Bilder bietet, wird Killzone 3 eine 12 von 10 Punkten kriegen. 😄😉
Da verzeihen ich, wenn die Kampagne recht kurz ist.
Hat das nicht 11 von 10 Punkten bei der Grafik bekommen? 😉