Killzone 3 – im Klassik-Test (PS3)

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Meinung

Matthias Schmid meint: Wie sehr mich die Grafik begeistert, verrät der Haupttext dieses Tests. Wer noch nach einem letzten Grund für den Kauf einer PS3 suchte, der hat ihn jetzt! Schön auch, dass Guerrilla nicht nur die Grafikmuskeln spielen lässt, sondern auch bei der Wahl der Schauplätze und beim Art Design voll ins Schwarze trifft. Spielerisch berauschen mich die harten Shootouts gegen schlaue Helghast sowie die Ausflüge mit Mech und Jetpack – wunderbar, wie eingängig die Steuerung beider Gefährte geriet. Obwohl ich mir storytechnisch noch mehr Dramatik und Hintergründe gewünscht hätte, freute ich mich (im Gegensatz zu Olli) über die häufigen Sequenzen. Leider naht das Ende viel zu rasch, zudem sind die letzten Spielminuten – im Gegensatz zu denen des Vorgängers – ziemlich missglückt. Trotzdem freue ich mich auf den zweiten Durchlauf, allein schon wegen der Bombast-Optik.

Oliver Schultes meint: Halleluja! Hier singen die Surround-Engel und der Grafikgott malt mit seinem prächtigsten Polygon­pinsel – audio­visuell ist Killzone 3 ein effektgespickter ­Hollywood-Blockbuster, bei dem Ihr in Echtzeit Regie führt. Ein Modern ­Warfare 2 kommt dem manchmal noch nahe, allerdings nur, weil es unverschämt durchgescriptet ist. Killzone 3 schafft dies großteils ohne diesen Trick und gibt mir entsprechend das Gefühl, mehr Kontrolle über die Ereignisse und meine Vorgehens­weise zu haben. Zudem gefällt mir das gebremste Spieltempo besser als bei vielen aktuell so populären Highspeed-Shootern: Zwar beschleunigte Entwickler Guerrilla die Kontrollen (für meinen Geschmack unnötig – wer unbedingt öde Point’n’Mausklick-Balle­reien braucht, soll den PC hochfahren), der taktisch geprägte, Killzone-typische Kampfverlauf blieb aber erhalten. Womit ich bei Teil 3 nicht zufrieden bin, ist der mitunter holprige Missionsverlauf: Regelmäßig reißen mich an unpassenden Stellen Zwischensequenzen aus dem Spiel- und Erlebnisfluss; oder ich lande nach so einer Pause unvermittelt mitten in einer Actionszene. Dafür versöhnen mich die nicht minder grafisch beeindruckenden und spielerisch spannenden Multiplayer-Maps.

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captain carot
30. August 2026 15:52

Hatte Killzone 2 und 3 erst sehr spät nachgeholt. So 2018/19. Da war der Lack natürlich irgendwo ab. Und das eigentliche Spiel fand ich dann nur gut, nicht mehr. Die KI im deutlich älteren FEAR (PC, hab den ersten Teil nie auf Konsole gespielt) agiert zum Beispiel deutlich cleverer und Titel wie Crysis 2 spielen sich eigentlich abwechslungsreicher.

Die Grafikwertung fand ich immer etwas übertrieben. Gutes visuelles Design, aber technisch nicht wirklich besser als einige andere Toptitel vom Ende der Generation.

Zerodjin
30. August 2026 12:40

Feines Game. Solo, Koop und offline gegen Bots (leider kein progress-saving), Sound/Atmosphäre mitreissend, wenn Musik nichts mehr reisst, dann entweder Killzone oder Battlefield.

softkey
30. August 2026 12:33

Müsste ich mal wieder zocken 😏

Kratos
29. August 2026 23:20

Könnte ja mal eine Remaster Trilogie kommen.

Max Snake
27. August 2026 21:35

Das magischen 11 von 10 Punkte in Grafik Wertung Killzone 3. Natürlich wurde als Gag zur verstehen, aber Killzone 3 sah einfach gut aus. Wenn die Framerate auf 60 Bilder bietet, wird Killzone 3 eine 12 von 10 Punkten kriegen. 😄😉

Da verzeihen ich, wenn die Kampagne recht kurz ist.

Walldorf
27. August 2026 16:40

Hat das nicht 11 von 10 Punkten bei der Grafik bekommen? 😉