King Arthur: Knight’s Tale – im Test (PS5)

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2009 legte Neocore Games mit King Arthur: The Role-Playing Wargame den Grundstein für eine Spielereihe, die seither mehr als ein halbes Dutzend Mal fortgesetzt wurde. Der seit 2022 für PC erhältliche Ableger King Arthur: Knight’s Tale hat es nun endlich auch auf Konsole geschafft. Weiterhin schlüpft Ihr in die Rolle des Schwarzen Ritters Sir Mordred. Im imposanten Render-Intro werdet Ihr Zeuge, wie er Nemesis König Artus niederstreckt und dabei selbst den Tod findet. Dunkle Mächte bringen Artus daraufhin zurück in die Welt von Avalon, wo er eine ”Welle des Wahnsinns” lostritt. Um dieser Invasion von Chaos-Kreaturen Einhalt zu gebieten, schenkt die Herrin vom See auch Euch neues Leben und befiehlt Euch, Artus zu töten.

Was folgt, ist ein grafisch ­ansprechendes Fantasy-Taktik-Rollenspiel in typischer XCOM-Manier. Bevor die in vier Akte aufgeteilte Kampagne durchstartet, müsst Ihr allerdings erst festlegen, ob Ihr regulär spielt oder das Abenteuer im knackigen Rogue-Lite-Modus erlebt. Fehler sind darin permanent und lassen sich nicht durch Neuladen rückgängig machen. Anschließend erwarten Euch 21 Haupt-, 25 Neben- sowie 5 einzigartige Missionen, die in der Regel nach demselben Schema ablaufen. Mit einer Vierer-Truppe erforscht Ihr ein meist düsteres Szenario aus der Iso-Perspektive, sammelt Loot und Informationen, führt Multiple-Choice-Dialoge mit NPCs und mäht in rundenbasierten Schlachten ein breites Spektrum an Feinden nieder.

Die Kämpfe sind schick animiert und voller taktischer Feinheiten, etwa der genretypischen Overwatch-Funktion. Zwischen den Duellen rüstet Ihr Eure Fes­tung auf, um vielseitige Boni freizuschalten. Im Hospiz etwa werden dann verwundete Helden geheilt, in der Tafelrunde Gesetze verabschiedet, im Zauberturm magische Gegenstände erworben und vieles mehr.

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