Knife Edge – im Klassik-Test (N64)

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Meinung & Wertung

Christian Blendl meint: Dieses Genre hat dem darbenden N64 gerade noch gefehlt: Ein Ziel­kreuz-Shooter im angestaubten Starblade-Stil! Daß man mit einer Hand­voll gefilterter Fels-Tex­turen keine ansprechende Planeten-Optik zustandebringt, war auch den Kemco-Designern klar – und so konzipierten diese als Bonus ein schwachbrüstiges Ausweich-Feature, das aufgesetzt wirkt und kaum vernünftig nutzbar ist: Ob es gelingt, den futzeligen Ge­schossen auszuweichen oder nicht, ist weitgehend Glück. Auch die Modulgröße läßt dem hyperaktiven Knife Edge-Auto­piloten keine längeren Einsätze zu: Trotz Weg-Al­ternativen seid Ihr nach 20 Minuten am Ziel. Fazit: Auf Messers Schneide steht nur, ob Ihr wäh­rend der ersten zehn Mi­nu­ten einpennt oder länger durch­haltet.

Das kalte Grausen: Krude, ideenlos gebastelte Mischung aus ”Star­blade” und Ego-Shootern – ohne jede Langzeitsubstanz.

Singleplayer29
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