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| Spiel: | Kusan: City of Wolves |
| Publisher: | PQube |
| Developer: | CIRCLEfromDOT |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, Switch, XSX |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 9 / 2026 |
Seit Hotline Miami im Jahr 2012 mit seinen pixeligen Gewaltfantasien den Maßstab für Vogelperspektive-Action mit Präzisionsanspruch setzte, haben sich viele Nachahmer an diesem Rezept versucht, ohne einen wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Der jüngste Kandidat schlägt sich jedoch ausgesprochen gut.
In der cyberpunkigen Metropole Kusan, die von Tieren bevölkert wird, schlüpft Ihr in die Rolle von Jin, einem Panther und ehemaligen Söldner mit einer ”War Hand”-Prothese, der ein Mädchen beschützen muss und dabei Schurken rabiat ausschaltet.
Spielerisch orientiert sich das Geschehen stark am Vorbild, setzt aber auch einige eigene Akzente, die es doch ein Stück weit abheben. Zwar habt Ihr bald auch ein Wurfmesser und Schusswaffen mit sehr begrenzter Munition im Arsenal, doch dank der War Hand geht es häufiger im Nahkampf zur Sache. Außerdem könnt Ihr neue Attacken und Fähigkeiten beim Händler Eures Vertrauens erwerben, die allerdings in einem ”Skill-Bereich” vergleichbar mit frühen Resident Evil-Inventaren Platz finden müssen. Attacken führt Ihr im Blitztempo aus, blindes Losstürmen endet unweigerlich mit dem Verlust des einzigen Lebens. Die richtige ”Meucheltaktik” zu finden, also zu überlegen, wer in welcher Reihenfolge mit welchem Mordwerkzeug exekutiert wird, ist der Schlüssel zum Erfolg. Dass das rasch richtig fordernd wird, solltet Ihr ebenso in Kauf nehmen wie zahllose Level-Neustarts und leider auch ein paar abrupte Schwierigkeitsspitzen.








