Kynseed – im Test (PS5)

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Hat man sich auf Kynseed eingelassen, wird schnell klar, dass es nicht einfach ein weiterer Versuch ist, das nächste Stardew Valley zu sein. Zwar erinnert die bunte und ansprechende Pixel-Grafik ebenso daran wie viele Spielmechaniken – von Bauernhofaufbau bis hin zu Heirat und Nachwuchs. Doch es steckt noch viel mehr dahinter, das in Richtung episches Rollenspiel geht. Kein Wunder, dass Kynseed, das nach mehr als drei Jahren endlich den Sprung vom PC auf Konsole schafft und insbesondere bei der Controller-Steuerung keine Wünsche offenlässt, von einem Studio entwickelt wurde, das von Fable
Veteranen gegründet wurde.

Anfangs wuselt Ihr als Jung­spund durch eine friedliche Fantasywelt und lernt diverse Aktivitäten kennen, von Landwirtschaft bis Handel, bis ein abruptes Ereignis Euer Leben umkrempelt. Dann kommt Ihr nicht umhin, Euch auch Kampfwissen anzueignen, das auf gewitzte und schnell zu erlernende Mechaniken setzt, bei denen Aufmerksamkeit und Reaktionsschnelligkeit im Fokus stehen. Weil Eure große Aufgabe kaum in einem einzigen Bildschirmleben erfüllt werden kann, gewähren höhere Mächte die Möglichkeit, diese sowie erworbene Talente an den Nachwuchs – biologisch oder adoptiert – weiterzugeben.
Alle Feinheiten und Möglichkeiten von Kynseed ausführlich zu beschreiben, würde eine ­ganze Ausgabe füllen. Deshalb sei abschließend nur gesagt: Hier greifen fast alle Elemente so gut ineinander, wie man es sich wünschen kann.

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