Legacy of Kain: Ascendance – im Test (PS5)

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Screenshot von Legacy of Kain: Ascendance
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Meinung & Wertung

Steffen Heller meint: Mein erster Gedanke nach dem Durchspielen: ”Es wäre Wahnsinn, wenn sie dafür 20 Euro verlangen sollten.” Trotz Fanservice wie dem Engagieren der Originalsprecher steckt unter der Hülle einfach kein gelungenes Spiel. Ist die Action gut? Nein. Sind die linearen Levels monoton? Sicherlich. Ist der visuelle Stil immer ansprechend? Wohl kaum. Doch als Fan der Nosgoth-Geschichte war ich trotz all meiner Kritikpunkte gebannt – selbst wenn die Rachestory um Elaleth und Raziel zuweilen etwas holprig erzählt wird. Zudem hilft es sehr, dass der Spielablauf kaum fordert und die Missionen recht kurz ausfallen. Spielerisch besonders grausame Abschnitte wie Raziels Ausflug in Menschenform, die wohl entfernt an Castlevania erinnern sollen, wären ansonsten eine ziemliche Folter gewesen. Hier solltet Ihr höchstens als knallharte Fans im Sale zuschlagen und mit niedrigen Erwartungen auf den Startknopf drücken. Raziel und Kain hätten Besseres verdient gehabt.

Als Retro-Action eine ziemliche Gurke; als interaktive Visual Novel dank bemühter Präsentation noch passabel.

Singleplayer47
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