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| Spiel: | Lego Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters |
| Publisher: | Warner Bros. Games |
| Developer: | TT Games |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, Switch 2, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 7 / 2026 |
Eigentlich hätte man Lego Batman auch den Untertitel ”Das Vermächtnis der Arkham-Trilogie” verpassen können. Am deutlichsten erkennen lässt sich die gemeinsame DNS am Kampfsystem, das fast eins zu eins davon übernommen wurde. Sich in engen Luftschächten unbemerkt an seine Opfer heranzuschleichen, die Reihen nach und nach von einem höher gelegenen Vorsprung aus zu lichten oder einfach wie ein Flummi zwischen ihnen hin und her zu zischen und ordentlich die Fäuste fliegen zu lassen, macht noch genauso viel Spaß wie vor über einem Jahrzehnt.
Wo sich Das Vermächtnis des Dunklen Ritters deutlich von der Arkham-Serie unterscheidet, ist beispielsweise die Geschichte. Es werden ein paar der bekanntesten Momente aus dem Batman-Universum auf die Schippe genommen, was spielmechanisch für jede Menge Abwechslung sorgt. Einmal batteln wir uns mit Commissioner Gordon auf der Tanzfläche der Iceberg Lounge. Dann wiederum weichen wir während einer Verfolgungsjagd den heranbrausenden Raketen des Jokers aus, um ihn anschließend in ”Guter Cop, böser Cop”-Manier zu verhören. Selbst ein Besuch in Gotham Citys Vergnügungspark inklusive Achterbahnfahrt steht auf dem Programm. Ab und an dient die Handlung auch nur dazu, uns mit einer der vielen Nebenaufgaben vertraut zu machen. Im Gegensatz zu etlichen Open-World-Vertretern bietet Lego Batman genug Langzeitmotivation, ohne allzu überbordend zu wirken.
Doch so kurzweilig die Missionen auch sind: Erzählerisch haben wir es leider nur mit einer willkürlich anmutenden Aneinanderreihung einzelner Storysegmente zu tun. Wirklich Spannung kommt mit Ausnahme des letzten von insgesamt sechs Kapiteln nie richtig auf. Zumal sich insbesondere Kenner der Christopher-Nolan-Filme schon vom Prolog an denken können, wer hinter dem Chaos in Gotham steckt. Vielmehr lebt die Präsentation vom bekannten und abermals intakten Lego-Humor. Klar, nicht jeder Gag zündet. Ganz besonders dann nicht, wenn er mehrmals wiederholt wird und dies eventuell auch noch kurz hintereinander. Aber wenn Deathstroke etwa erklären muss, dass er weder Deadshot noch Deadpool heißt, nur um sich am Ende selbst als ”Deadstroke” vorzustellen, zaubert das ein Grinsen ins Gesicht. Sogar die unsägliche ”Martha”-Szene aus ”Batman v Superman” kriegt hier ihr Fett weg.








